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Der gesellschaftsrechtliche Minderheitenschutz in Deutschland, England und Frankreich

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zur Ermittlung gemeinsamer Prinzipien des europäischen Gesellschaftsrechts

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Jörg Arzt-Mergemeier

In den letzten Jahrzehnten ist der Begriff der Globalisierung in zunehmendem Maße in den Mittelpunkt der volks- und betriebswirtschaftlichen sowie der gesellschaftspolitischen Diskussion gerückt. Eine Lösung, in rechtlicher Hinsicht auf die Globalisierung zu reagieren, stellt die Entwicklung transnationaler Rechtsnormen, in gesellschaftsrechtlicher Hinsicht sogar die Entwicklung transnationaler Gesellschaftsformen, dar. Grundlage für solche transnationalen Normen ist dabei ein gemeinsamer Nenner in Bezug auf die Lösung rechtlicher Problemstellungen. Die Untersuchung eruiert solche gemeinsamen Nenner, vorliegend Prinzipien genannt, für ein wichtiges Gebiet des europäischen Gesellschaftsrechts: den Schutz von qualitativen oder quantitativen Minderheitsgesellschaftern. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf einer Systematisierung und rechtsvergleichenden Analyse des gesellschaftsrechtlichen Minderheitenschutzes in Deutschland, England und Frankreich.
Aus dem Inhalt: Der Begriff des europäischen Gesellschaftsrechts – Gegenstand und Bedeutung des Minderheitenschutzes – Gesellschaftsformen in Deutschland, England und Frankreich – Formale Mitwirkungsbefugnisse – Informationsbeschaffungsrechte – Materielle Bindung der Mehrheitsherrschaft – Schutz der Mitgliedschaft – Lösungsrechte – Klagerechte – Grenzen des Minderheitenschutzes.