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Zur Leistung von Entwicklungskooperation: Wie können Projekte der technischen Zusammenarbeit Entwicklung in den Zielländern voranbringen?

Eine institutionenökonomische Analyse mit dem Beispiel des Projektes «Umweltberatungszentrum Bursa, Türkei»

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Astrid Denker

Die Erhöhung des deutschen Entwicklungshilfeetats ist aktuell wieder stärker in der politischen Diskussion, ohne dass dabei die Wirkung und Effizienz von Entwicklungshilfeprojekten thematisiert wird. Diese sind Gegenstand dieser Arbeit. Hierbei werden Anreizwirkungen innerhalb von Projekten der technischen Zusammenarbeit beleuchtet und die Wirkungen des Projektarrangements auf die Leistungsfähigkeit von Entwicklungshilfeprojekten untersucht. Dabei zeigt sich, dass aufgrund der Anreizkonstellation der Akteure ein großer Teil der von der Geberseite eingestellten Projektmittel versinkt und der Projekterfolg meist ungewiss ist. Dies macht eine institutionelle Umgestaltung von Projektkooperationen erforderlich, die der jeweiligen Anreizproblematik Rechnung trägt. Zusätzlich kann die Leistung von Entwicklungshilfe gesteigert werden, indem Entwicklungshilfe auf der Politikebene in den Kontext der (globalen) öffentlichen Güter gestellt wird und konkretere Ziele und Strategien formuliert werden.
Aus dem Inhalt: Der öffentliche Guts-Charakter der Entwicklungszusammenarbeit für Geber- und Empfängerland - globale öffentliche Güter – Bedeutung von Projekten der technischen Zusammenarbeit im Kontext aktueller Konzepte der Entwicklungszusammenarbeit – Determinanten institutionellen Wandels – Institutionenökonomische Modellansätze zur Analyse der Problematik in der technischen Zusammenarbeit – Fallstudie: Das Projekt «Umweltberatungszentrum Bursa, Türkei».