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Die territoriale Zuordnung von Beteiligungsaufwand im Europäischen Unternehmenssteuerrecht

Zugleich zur Verfassungsmäßigkeit des § 8b Abs. 5 KStG in der Fassung des ProtErklG

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Jan Michaelis

Der steuerliche Abzug von Beteiligungsaufwendungen war seit der Einführung des § 8b Abs. 7 KStG a.F. zum 1.1.1999 Gegenstand vielfacher gesetzgeberischer Anpassungen. Weitere Korrekturen sind nicht zuletzt angesichts der verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die aktuelle Regelung zu erwarten. Der Autor entwickelt einen Vorschlag für die gesetzgeberische Neugestaltung dieses steuerrechtlichen Problempunktes, der im Spannungsfeld der Nettobesteuerung, der Grundfreiheiten des EG-Vertrages und der fiskalischen Interessen der Mitgliedstaaten steht. Vorgeschlagen wird der Abzug von Beteiligungsaufwendungen im Ansässigkeitsstaat der Tochtergesellschaften verbundener Unternehmen. Die Regelung soll die Mutter-Tochter-Richtlinie von 1990 ergänzen.
Aus dem Inhalt: Dokumentation der Rechtsentwicklung – Verfassungsrechtliche Überprüfung des § 8b Abs. 5 KStG in der Fassung des ProtErklG – Vorschlag für die Neugestaltung des Abzugs von Beteiligungsaufwendungen – Abzug im Ansässigkeitsstaat der Tochtergesellschaft – Ergänzung der Mutter-Tochter-Richtlinie von 1990.