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Einstellungen zu Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden und Umweltschutzgruppen in der Bundesrepublik Deutschland

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S. Isabell Thaidigsmann

In welchem Ausmaß nehmen Ost- und Westdeutsche Gewerkschaften, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände sowie Umweltschutzgruppen als vertrauenswürdig und als Interessenvertreter wahr? In welcher Weise werden diese Orientierungen durch sozialstrukturelle Merkmale, ideologische Orientierungen und Wertorientierungen beeinflusst? Und welche Relevanz haben sie für die Erklärung demokratischer Orientierungen? Die Ergebnisse uni-, bi- und multivariater Analysen vor allem für die Jahre 1998 und 2002 beantworten diese Fragen. Es zeigt sich eine nicht unwesentliche wahrgenommene Relevanz der drei Verbändetypen. Die gesellschaftliche Verwurzelung der Verbändeorientierungen fällt nur teilweise so aus, wie es theoretisch zu erwarten wäre, und ihre Bedeutung für die Einstellungen zur Demokratie ist sehr begrenzt.
Aus dem Inhalt: Theorie: Politische Kultur und Unterstützung – Politische Verbände und Parteien als intermediäre Akteure – Verbände als Ausdruck gesellschaftlicher Konfliktdimensionen – Empirie: Zur theoretischen Verortung des Vertretenheitsgefühls – Die drei Verbändetypen als Vertrauensobjekte und subjektive Interessenvertreter – Verhältnis zwischen Mitgliedschaft, Vertrauen und subjektiver Vertretenheit – Einstellungen zum Interessengruppenpluralismus und ihr Einfluss auf Verbändeorientierungen – Einstellungen zu den drei Verbändetypen als Spiegel gesellschaftlicher Konfliktdimensionen? – Zusammenhang zwischen Verbändeorientierungen und demokratischen Orientierungen.