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Auf dem Weg zur demokratischen Schule

Der Beitrag von Lehrplänen zur Schulentwicklung

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Ursula Neidhardt

Dieses Buch befasst sich mit der schultheoretisch grundlegenden Frage, in welchem Maße sich Schule und Unterricht an demokratischen Zielen orientieren. Als bildungspolitisches Steuerungsinstrument müssen sich insbesondere Lehrplanvorgaben einschließlich ihrer methodischen Konkretisierungen daran messen lassen. Dass dies bereits für die Grundschule gilt, steht angesichts ihrer doppelten Funktion – Ausgangsstufe für weiterführende Bildung sowie gemeinsame Schule für alle Kinder – außer Frage. Die Autorin betrachtet diachronisch die Entwicklung von Lehrplänen für die ersten Schulbesuchsjahre über einen Zeitraum von 55 Jahren hinweg. Durch die Fülle der ausgewerteten Quellen werden Entwicklungen und Kontinuitäten in komplexen Zusammenhängen deutlich. Insbesondere lässt sich nachvollziehen, wie sich im Kontext verschlungener Entwicklungslinien – und immer begleitet von Konflikten, Fortschritten und Rückschlägen – Schritt für Schritt Kriterien einer an Demokratie orientierten Bildung haben durchsetzen können bzw. durchgesetzt worden sind.
Aus dem Inhalt: Zum Wandel des Demokratieverständnisses – Lehrpläne in einer demokratischen Gesellschaft – Zum Verhältnis von Bildungsstandards und Lehrplänen – Curriculare Elemente einer Demokratieerziehung – Vorbereitung auf ein Leben in Demokratie 1945-1949 – Demokratische Bildungsreform in der BRD – Die Grundschule als Grundstufe eines demokratischen Schulsystems – Kontinuität und Wandel der Lehrplanarbeit seit 1945 – Demokratische Lehrplanarbeit in Hessen – Demokratische Aspekte im hessischen Rahmenplan Grundschule.