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Diesseits und jenseits des Hirsches

Die Entstehung einer Poesiemaschine

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Douglas Chorpita

Wer ist der Hirsch? Und was hat er mit dem Buch zu tun? Der Band dokumentiert auf spielerische Weise den Entstehungsprozess einer außergewöhnlich leistungsfähigen Poesiemaschine. Den drei Versionen dieser Poesiemaschine werden die bildhaften Namen Wurm, Hähnchen und Hirsch gegeben. Inspiriert von Hans Magnus Enzensbergers Einladung zu einem Poesieautomaten wagt sich der Autor «in das Labyrinth» hinein. Nach dem Vorbild der französischen Literaturgruppe Oulipo werden zunächst die Anforderungen an eine Poesiemaschine in formelle, akustische, syntaktische, semantische und kreative Einschränkungen unterteilt. Die Modellierung der syntaktischen und kreativen Aspekte orientiert sich insbesondere an der Installation Poetry Machine des renommierten Medienkünstlers David Link. Neuartig beim Hirsch ist die Verwirklichung phonetischer Algorithmen, die Gedichte mit komplexen Reimen und metrischer Regulierung ermöglichen. Abschließend wirft der Autor einen Blick in die Zukunft. Das Ergebnis stellt eine Goldgrube an Einsichten und Ideen dar für Poesiemaschinen-Entwickler der nächsten Generation.
Aus dem Inhalt: «Jenseits der Berechenbarkeit» – Was muss ein Poesie-Erzeuger können? – Gedichtgerüstbau anhand der GGT-Grammatik – Überraschungseffekt – Poesiemaschine Poetry Machine – Carnegie Mellons phonetisches Wörterbuch – WordNet - eine lexikalische Datenbank – POS-Tagger – Syntaktische Formeln mit dem manuellen Tagger – Blocking – Balancing – Phonetischer Beweis – Jenseits des Hirsches (Zukunft der Computerpoesie) – Computing with Words – Stephen Thalers Creativity Machine.