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Literatur der Migration – Migration der Literatur

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Karin Hoff

Im Februar 2006 fand an der Skandinavistischen Abteilung der Universität Bonn ein Symposion zum Thema Literatur der Migration – Migration der Literatur statt, das sich mit der als zunehmend unzulänglich empfundenen Vorstellung einer Nationalliteratur auseinandersetzte. Autoren, Literatur- und Kulturwissenschaftler und -vermittlerinnen nahmen die Geschichte, die Voraussetzungen und die Chancen der literarischen Migrationen am Beispiel des deutsch-schwedischen Kulturaustauschs in den Blick: als ästhetische und insbesondere literarische Herausforderung, als Möglichkeit, den ästhetischen und politischen Kontext zu beschreiben und zu problematisieren, als ästhetisches Experimentfeld sowie als Beitrag zu einem neu definierenden Begriff von «Weltliteratur». Der Band versammelt die Beiträge dieses Symposions und ergänzt sie noch um weitere Positionen zur Frage nach den vielfältigen Migrationen der Literatur.
Aus dem Inhalt: Karin Hoff: Literatur der Migration - Migration der Literatur – Aris Fioretos: Habseligkeiten – Volker C. Dörr: Deutschsprachige Migrantenliteratur. Von Gastarbeitern zu Kanakstas, von der Interkulturalität zur Hybridität – Wolfgang Behschnitt: «Willkommen im Vorort». Neue schwedische Literatur zwischen Einwanderer- und Nationalkultur – Klaus Müller-Wille: «Svenska för inhemska». Zu einer Poetik der Fremdsprache bei Ilmar Laaban und Alexander Weiss – Antje Wischmann: Die Verheißung des ‘anderen Ortes’. Schwedische Reportagen über die DDR – Benedikt Jager: Selige Fremde oder Parteilichkeit. DDR-Reisende in Skandinavien – Anne-Bitt Gerecke: Können Bücher wandern? Zur internationalen Vermittlung von Gegenwartsliteratur.