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Der Zusammenhang von Sprache und Beruf im Kontext unternehmerischer Praxis

Eine empirische Untersuchung über Sprachgewohnheiten von Anwälten, Ärzten, Handwerkern und Ingenieuren

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Helmut Stöberl

Diese Arbeit geht empirisch der Frage nach, ob, und wenn ja, welche Unterschiede im Sprachverhalten, aber auch in der Ausprägung sozialer Merkmale von Anwälten, Ärzten, Handwerkern und Ingenieuren existieren. Diese im Rahmen einer großangelegten Umfrage (ca. 1.900 Probanden) gewonnenen Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die berufliche Tätigkeit eines Menschen einen wesentlichen Einfluss nicht nur auf dessen soziale, sondern auch auf seine sprachliche Identität erlangt. Da diese Arbeit im Marketingumfeld eines Automobilkonzerns entstanden ist, zeigt sie auch, wie auf Fragen aus der unternehmerischen Praxis nach einem zielgruppengerechten Formulieren entsprechende Antworten in der geisteswissenschaftlichen Disziplin Linguistik gegeben werden können.
Aus dem Inhalt: Anforderungen der unternehmerischen Praxis an die Sprachwissenschaft – Sprachwissenschaft als Forschungsdisziplin (speziell Sozio- und Angewandte Linguistik) – Sprache als Ausdruck und Merkmal von Zugehörigkeit – Variation sprachlicher Ausdrücke als Merkmal individuellen Sprachstils – Konzept der Adressatenorientierung – Beschreibung der sozialen Identität eines Menschen als Untersuchungsziel der unternehmerischen Praxis – Besonderheit Beruf – Empirie: Untersuchungsdesign, Umsetzung und Ergebnisse.