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Das Internet – ein Instrument zur Berufsorientierung Jugendlicher?

Lothar Beinke

Die Studie beschäftigt sich mit der Brauchbarkeit der Informationen, die Jugendliche im Prozess der Berufswahl den speziellen Datenbanken entnehmen. Das Internet steht dabei in Konkurrenz mit den bisherigen Informationsgebern – Eltern, Peergroups, Betriebspraktika und Informationszentren. Helfen die zusätzlichen Informationen bei den Jugendlichen bisherige Lücken zu schließen oder steigern sie lediglich die Datenflut, die letztlich die Unsicherheit vor der Berufsentscheidung erhöht? Die Schüler verfügen zwar überwiegend über eigene Computer mit Internetzugang und nutzen sie auch. Sie widmen diesem Medium aber keinen Vorzug. Es ist für sie eine Möglichkeit, Informationen zu ergänzen. Diese Ergänzung kommt jedoch ohne strukturierende Hilfen durch die Schule nicht aus. Sollten sich die Schulen dieser Unterstützung allerdings annehmen, ist mit einer wirksamen Entscheidungsfindung für einen Beruf zu rechnen.
Aus dem Inhalt: Integrierte Berufsorientierung – Lehrer als Berufsberater - qualifiziert? – Informationsbeschaffung als Instrument der Berufsorientierung – Ergebnisse der Internetrecherche – Geschlechtsspezifische Differenzierungen – Schulformspezifische Differenzierungen – Die Print-Informationen – Befragung zur Internetnutzung.