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Über die Pädagogik D. F. E. Schleiermachers

Theoriebildung im Spannungsfeld von Kritik und Affirmation

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Steffen Kleint

Im Zuge einer allgemeinen Rekonstruktion des pädagogischen Ansatzes D. F. E. Schleiermachers gelangt diese Schrift zum Philosophen eines bejahenden Welt- und Selbstverhältnisses und würdigt es in Auseinandersetzung mit der bisherigen Rezeption als ein ethisches Problem. Wie die historische Forschung zu philosophischen Gedankenentwicklungen anregt, so strukturieren die grundsätzlichen Ideen ein rekonstruktives Verfahren. Bewegt durch die historischen Erschließungen und philosophischen Entfaltungen sieht sich die aufgenommene These von einem pädagogischen Natur- und Geschichtsoptimismus Schleiermachers in ihre Grenzen gewiesen und argumentativ fundiert. Der Autor hält den Begriff einer «affirmativen Einstellung» für trefflicher und erläutert dessen Gehalt anhand pädagogisch-philosophischer Ausführungen.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Rekonstruktion des pädagogischen Ansatzes Schleiermachers in formaler und materieller Hinsicht – Systematische Darstellung der pädagogischen Rezeption um das Problem der affirmativen Einstellung Schleiermachers – Verschränkung von historischen und philosophischen Lesweisen der Pädagogik Schleiermachers – Differenzierte Erschließung von Bezügen zwischen den pädagogischen und ethischen Schriften Schleiermachers – Pädagogische Verortung und philosophische Kontextualisierung des Problems der affirmativen Einstellung.