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Zwischen Vernunft und Gefühl. Weibliche Religiosität von der Antike bis heute

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C. Bertelsmeier-Kierst

Im interdisziplinären Dialog, aus der Sicht der Theologie, der Literatur- und Kunstgeschichte sowie der Soziologie und Geschichte werden in diesem Band die vielfältigen Aspekte weiblicher Religiosität von der Antike bis heute dargestellt. Ziel des Bandes ist es, konkrete Formen von Frauenfrömmigkeit im gesellschaftlichen und kulturhistorischen Wandel zu untersuchen und Veränderungen im älteren Juden- und Christentum, im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis hin zum Fundamentalismus der Moderne aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Rainer Kessler: «Zänkisches Weib» und «Tüchtige Hausfrau». Blicke auf Frauen in jüdischen Schriften aus persischer und hellenistischer Zeit – Angela Standhartinger: Mehr als «nutzlos, geschwätzig und neugierig» (1 Tim 5,13). Religiöse Frauentraditionen am Beispiel der Witwen im antiken Judentum und entstehenden Christentum – Erich Poppe: Frauenfrömmigkeit im frühmittelalterlichen Irland. Einige Überlegungen zu Brigit von Kildare – Stephanie Haarländer: Chancengleichheit für die Nonnen. Heloïse auf der Suche nach einer spezifischen Regel für Le Paraclet – Christa Bertelsmeier-Kierst: Audi filia et vide. Frauenkonvente nach der monastischen Reform – Monika Rener: Jungfrau, Ehefrau, Witwe. Möglichkeiten und Grenzen weiblicher Heiligkeit im Mittelalter – Sarah Khan: Die Blumen Christi. Weibliche und männliche Keuschheitsmodelle im Mittelalter – Ulrich Winter: Der Schleier der Macht. Das recogimiento der Juana de Austria – Astrid von Schlachta: Zwischen verbaler Verfolgung und konfessionellem Neubeginn. Frauen und ihre mystischen Schriften in der Frühen Neuzeit – Ruth Albrecht: Modelle weiblicher Frömmigkeit im Protestantismus des 19. Jahrhunderts – Elisabeth Rohr: Frauen im lateinamerikanischen Fundamentalismus.