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Inklusive Pädagogik

Ansatz und historische Analysen mit Blick auf den Vordenker Johann Friedrich Herbart

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Ramona Häberlein-Klumpner

In Deutschland gibt es eine lange Geschichte der schulischen Aussonderung. Für erste Schritte hin zu deren Überwindung, deckt diese Arbeit «Philosophien» auf, die ihr zugrunde liegen müssen. Interessant hierbei ist die Rolle Johann Friedrich Herbarts – einer der Vordenker der wissenschaftlichen Pädagogik: Herbarts Grundlegungen können vom heutigen Standpunkt aus als inklusiv bezeichnet werden – jedoch wurden sie immer wieder für die Rechtfertigung schulischer «Aussonderungspädagogik» missbraucht. Vor dem Hintergrund insbesondere historischer Reflexionen, plädiert die Autorin für mehr Inklusion im deutschen Schulwesen und liefert humanistische Argumente für eine konsequent Inklusive Pädagogik.
Aus dem Inhalt: Segregation der Schülerheterogenität? – Inklusive Pädagogik – Inklusive Pädagogik als Weiterentwicklung des integrativen Pädagogikkonzepts – Exkurs: Von den «Konventionen des gesunden Menschenverstandes»... – Johann Friedrich Herbart: Biographisches – Interpretationen Herbarts Werke – Spätere Einflüsse auf die Herbart-Rezeption – Strümpell und Herbart – Herbart als Vordenker der Inklusiven Pädagogik?