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Vorkämpferinnen und Mütter des Zionismus

Die deutsch-zionistischen Frauenorganisationen (1897-1938)

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Tamara Or

Über vier Jahrzehnte arbeiteten deutsche Zionistinnen für die Idee einer jüdischen Nation und für die Errichtung eines zukünftigen jüdischen Staates. Sie trugen entscheidend zum Erfolg der zionistischen Bewegung bei und legten die ideologischen Grundlagen für einen gleichberechtigten Zugang von Frauen zur Politik, zur Wirtschaft und zum Militär des späteren Staates Israel. Diese Studie rekonstruiert die Entstehung und die Entwicklung der deutsch-zionistischen Frauenorganisationen vom 1. Zionistenkongress bis zur Auflösung der Zionistischen Vereinigung durch die Gestapo. Sie erzählt die vergessene Vorgeschichte der WIZO, der bis heute größten internationalen Frauenorganisation weltweit, und die Geschichte eines deutschen Judentums, das nach der Shoah keine Wiedergeburt erlebte.
Aus dem Inhalt: Deutsche und zionistische Konstruktionen von Geschlecht und Nation – Jüdischer Nationalismus – Frauenwahlrecht – Jüdisch-nationale Frauenvereinigungen – Erfindung der Muskeljüdin – Gleichstellung der Frau im Beruf – Krieg und Neuordnung – Nicht Palästina sondern Zion – Ende des deutschen Zionismus.