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Gleichheit in England

Von der "Rule of Law</I> bis zum "Equality Act 2006</I> – auf dem Weg zu einem allgemeinen Gleichheitssatz?

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Andrea Bästlein

Ausgehend von einer gemeinsamen europäischen Verfassungstradition setzt sich diese Arbeit mit der Frage auseinander, ob es im englischen Rechtssystem ein dem allgemeinen Gleichheitssatz des Artikel 3 Absatz 1 Grundgesetz vergleichbares Rechtsprinzip gibt. Nach einem historischen Überblick untersucht die Autorin schwerpunktmäßig die durch die Einführung des Human Rights Act 1998 eingetretenen Änderungen im englischen Menschenrechtsverständnis und stellt sodann die erste höchstrichterliche Rechtsprechung zu dem auf Artikel 14 EMRK beruhenden Konventionsrecht des Human Rights Act 1998 dar. Abschließend wird anhand eines Vergleiches mit der historischen Entwicklung des allgemeinen Gleichheitssatzes in Deutschland ein Ausblick auf die englische Rechtsentwicklung genommen.
Aus dem Inhalt: Grundsätze des englischen (Verfassungs-)Rechtssystems – Der allgemeine Gleichheitssatz – Gleichheit in England vor dem Inkrafttreten des Human Rights Act 1998 – Der Beitritt Englands zur Europäischen Gemeinschaft – Europäische Menschenrechtskonvention – Artikel 14 EMRK – Human Rights Act 1998 – Gleichheit und Grundrechte in England nach dem Inkrafttreten des Human Rights Act 1998 Equality Act 2006.