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Prestige-Science Fiction – Neue deutschsprachige Romane zwischen Kunstanspruch und Unterhaltung und deutschsprachiger Gegenwartsroman

Unter Mitarbeit von Sina Röpke

Series:

Edited By Christoph Rauen

Zukunftsromane haben Konjunktur in der deutschsprachigen Literatur. Dabei fallen vor allem Texte an den Rändern des Genres ins Auge und Autoren, die bislang nicht mit Science Fiction in Verbindung gebracht wurden. Ursachen dafür sind das gegenwärtige Interesse für Themen wie Künstliche Intelligenz und Transhumanismus, aber auch apokalyptische Niedergangsdiagnosen im Kontext von Digitalisierung, Finanzkrise, Brexit, Populismus, Klimakatastrophe und Epidemien. Die hier versammelten spekulativen Fiktionen schließen an einen international bereits seit langem zu beobachtenden Trend an und präsentieren sich als Alternative zum realistischen ‚Mainstream‘. Der Band illustriert dies an Romanen von Josefine Rieks‚ Leif Randt, Thomas von Steinaecker, Eugen Ruge, Georg Klein und vielen anderen.

Einleitung: Prestige-Science Fiction – Neue deutschsprachige Romane zwischen Kunstanspruch und Unterhaltung (Christoph Rauen) – Semantisches Glatteis. Georg Kleins Roman Die Zukunft des Mars (2013) (Frank Tietje) – Romantik und Science Fiction – Vergangenheit und Zukunft. Markus Orths’ Alpha & Omega (2014) (Kristin Eichhorn) – Identitätsstiftung und Transformation durch Rauschmittel. Drogen in Leif Randts Planet Magnon (2015) (Jan Budzinski) – Das Ende ist erst der Anfang. Die dystopische Welt in Thomas von Steinaeckers Cli-Fi-Roman Die Verteidigung des Paradieses (2016) (Dominik Orth) – Sonderbefähigte, Männerfahrstühle und geschlechtsneutrale Kinderbekleidung. Eugen Ruges sarkastische Dystopie Follower (2016) (Kai U. Jürgens) – Ist das ein Mensch? Doron Rabinovici: Die Außerirdischen (2017) (Theresa Homm) – Die Wiederentdeckung der Netzkultur. Josefine Riecks Roman Serverland (2018) (Ingo Irsigler) – Zeichen und Wissen – Selbstreferentielle Aspekte in Georg Kleins Miakro (2018) (Jill Thielsen) PasdanGashiriBanyadir. Die Trilogie um Dante Barakuda von Gisbert Haefs (1986) (Hans-Edwin Friedrich) – Science Fiction und Mainstream bei Andreas Eschbach. Nanomaschinen, Liebesverwicklungen und Alltagsleben in Herr aller Dinge (2011) (Hans Esselborn) – Science Fiction als Denkmaschine. Zu Dietmar Daths Der Schnitt durch die Sonne (2017) (David Röhe)