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Die «andere» Familie

Repräsentationskritische Analysen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart

von Arbeitskreis "Repräsentationen" (Band-Herausgeber:in)
Sammelband 497 Seiten
Reihe: Inklusion/Exklusion, Band 18

Zusammenfassung

Dieser Band versammelt historische, kunstgeschichtliche, medien- und literaturwissenschaftliche Analysen zu diversen visuellen und textlichen Repräsentationen armer und fremder Familien von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Indem das traditionsreiche Konzept Familie im Kontext der Semantiken von Armut und Fremdheit beleuchtet wird, zeichnet sich auf spezifische Weise ab, wie der seit der Neuzeit vorbereitete Diskurs von einer «natürlichen» Inklusionsgemeinschaft im Laufe der Jahrhunderte bis heute immer neu verhandelt und performativ hergestellt wird – gerade in Abgrenzung zur «anderen» Familie. Neben den spezifischen Diskursformationen, in die die Repräsentationen jeweils eingebunden sind, gilt die besondere Aufmerksamkeit den medialen Strategien und Verfahren, mit deren Hilfe die Bilder armer und fremder Familien erzeugt werden.

Details

Seiten
497
ISBN (PDF)
9783653029772
ISBN (Hardcover)
9783631644126
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013 (Dezember)
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2013. 497 S., 9 farb. Abb., 41 s/w Abb.

Biographische Angaben

Arbeitskreis "Repräsentationen" (Band-Herausgeber:in)

Der interdisziplinäre Arbeitskreis des SFB 600 der Universität Trier untersuchte Repräsentationen von Fremdheit und Armut in Texten und Bildern. An ihm nahmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften teil.

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Titel: Die «andere» Familie