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Deserteur-Denkmäler in der Geschichtskultur der Bundesrepublik Deutschland

von Marco Dräger (Autor)
Dissertation 706 Seiten

Zusammenfassung

Im Kontext von Nachrüstungsdebatte und Friedensbewegung kam zu Beginn der 1980er Jahre in einigen Städten die Forderung nach der Errichtung von Denkmälern für Deserteure auf. Das kontrastierte scharf mit der bisherigen Sichtweise auf Deserteure: Bis dato wurden sie in der Öffentlichkeit als Feiglinge und Drückeberger betrachtet. Die Untersuchung thematisiert nicht allein die Errichtung solcher Denkmäler, sondern allgemeiner die öffentliche Wahrnehmung des Phänomens Desertion − insbesondere im Kontext des Nationalsozialismus. Die Studie analysiert den Wandel dieses Diskurses in den 1980er und 1990er Jahren. Sie verbindet anhand zweier exemplarischer Denkmalsdiskussionen die lokale Mikro-Ebene mit der bundesrepublikanischen Makro-Ebene und zeigt deren Zusammenhang auf.

Details

Seiten
706
ISBN (PDF)
9783631719725
ISBN (ePUB)
9783631719732
ISBN (MOBI)
9783631719749
ISBN (Buch)
9783631719718
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2018 (Juli)
Schlagworte
Deserteur Rehabilitierung von NS-Opfern Generation Kollektives Gedächtnis Diskursanalyse Friedensbewegung
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2017. 706 S., 24 s/w Abb., 11 farb. Abb.

Biographische Angaben

Marco Dräger (Autor)

Marco Dräger studierte an der Georg-August-Universität Göttingen Geschichte und Latein und lehrte dort vor seiner Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter Geschichtsdidaktik.

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Titel: Deserteur-Denkmäler in der Geschichtskultur der Bundesrepublik Deutschland