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Textualität und Rhetorizität

von Kálmán Kovács (Band-Herausgeber:in)
Konferenzband 192 Seiten

Zusammenfassung

Davon ausgehend, daß der literarische Text grundsätzlich Text rhetorischen Charakters ist, daß gelegentlich auch der wissenschaftliche Text eine Art Narration ist, wie es etwa neuere Diskurse der kulturellen Anthropologie (Clifford, Crapanzano) und der Geschichtsschreibung (White) überzeugend behaupten, werden im vorliegenden Konferenzband Texte besprochen, die in traditioneller Lektüre als Kommunikate, als Ausdruck existentieller Erlebnisse eines Subjekts gelesen wurden, oder solche, die Schicksalsfragen und Selbstbilder von Nationen und konfessionellen Gemeinschaften formulieren. Die Referenten zeigen dabei das Spannungsfeld zwischen kommunikativer Funktion und Rhetorizität literarischer Texte. Die so gestellte Frage berührt auch das Problem der Autorschaft, wirkt gegen inhaltlich orientierte Sinnbildungen am Text und richtet zugleich den Blick auch auf die referentielle Funktion der Rhetorizität.

Details

Seiten
192
ISBN (Paperback)
9783631394762
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2003. 192 S.

Biographische Angaben

Kálmán Kovács (Band-Herausgeber:in)

Der Autor: Kálmán Kovács, geboren 1956, studierte Germanistik und Hungarologie an der Universität Debrecen, Ungarn, mit Teilstudien in Berlin und Tübingen, und ist am Institut für Germanistik der Universität Debrecen tätig. Er promovierte 1989 über Heinrich Böll, wurde nach einer zweiten Qualifikation 1996 zum Dozenten befördert, war 1996/97 Humboldt-Stipendiat und von 1999 bis 2002 geschäftsführender Direktor des Instituts für Germanistik an der Universität Debrecen. Er publizierte Bücher über Heinrich Böll und die Kaspar-Hauser-Rezeption.

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Titel: Textualität und Rhetorizität