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Die Nachteilsermittlung im Rahmen des § 311 I AktG

Möglichkeit einer Orientierung an dem Institut der verdeckten Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 III 2 KStG

von Thomas Hogh (Autor:in)
©2004 Dissertation XVIII, 310 Seiten

Zusammenfassung

Die so genannte «faktische Konzernierung» spielt in der deutschen Unternehmenslandschaft eine erhebliche Rolle. Im Aktienrecht versucht das Regelungssystem der §§ 311 ff. AktG den in diesen Sachverhalten erforderlichen Schutz der Vermögensinteressen der außenstehenden Aktionäre und Gläubiger zu leisten. Vielfach bereitet jedoch die zu diesem Zweck erforderliche Feststellung und Bemessung eines veranlassten Nachteils erhebliche Schwierigkeiten. Als Hilfestellung für die aktienrechtliche Nachteilsfeststellung wird eine Orientierung an dem steuerrechtlichen Institut der verdeckten Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 III 2 KStG vorgeschlagen. Das Anliegen dieser Arbeit besteht darin im Einzelnen darzulegen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Grundsätze dieses steuerrechtlichen Instituts bei der Ermittlung und Bemessung der Nachteiligkeit eines Rechtsgeschäfts oder einer Maßnahme im Rahmen des § 311 I AktG herangezogen werden können.

Details

Seiten
XVIII, 310
Jahr
2004
ISBN (Paperback)
9783631529850
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschland Aktiengesetz Abhängiges Unternehmen Rechtsgeschäft Nachteil Verdeckte Gewinnausschüttung Aktienrecht Nachteilsfeststellung
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2004. XVIII, 310 S.

Biographische Angaben

Thomas Hogh (Autor:in)

Der Autor: Thomas Hogh wurde 1974 in Göttingen geboren. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und der Freien Universität Berlin. 2002 wurde der Autor Rechtsreferendar in Berlin. Promotion 2004.

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Titel: Die Nachteilsermittlung im Rahmen des § 311 I AktG