Die persönliche Leistungserbringungspflicht im Arztrecht und die Telemedizin
Teleberatung, Telekonsil und Teleoperation
©2006
Dissertation
316 Seiten
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht, Band 4323
Zusammenfassung
In den letzten Jahren war die Telemedizin verstärkt Gegenstand medizinischer und juristischer Diskussionen. Die Arbeit untersucht daher, inwieweit Teleberatung, Telekonsultation und Teleoperation mit dem berufsrechtlichen Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung und dem in der Berufsordnung für Ärzte verankerten so genannten Fernbehandlungsverbot in Einklang zu bringen sind. Der Autor schlägt im Hinblick auf die für den Patienten im Einzelfall durchaus vorteilhafte und sinnvolle Möglichkeit der Anwendung telemedizinischer Methoden eine Neufassung des in seiner derzeitigen Fassung zu restriktiven § 7 Abs. 3 der Musterberufsordnung für Ärzte vor. Ferner beleuchtet der Autor die sich speziell im Rahmen der Telemedizin ergebenden Haftungsfragen und zeigt auf, dass diese mit den von der Rechtsprechung entwickelten allgemeinen Grundsätzen der Arzthaftung gelöst werden können.
Details
- Seiten
- 316
- Erscheinungsjahr
- 2006
- ISBN (Paperback)
- 9783631544884
- Sprache
- Deutsch
- Schlagworte
- Deutschland Telemedizin Arzt Haftung Fernbehandlungsverbot Arzthaftung Berufsrecht Persönliche Leistungspflicht
- Erschienen
- Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2006. 316 S.
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG