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Die Runenkunde im Dritten Reich

Ein Beitrag zur Wissenschafts- und Ideologiegeschichte des Nationalsozialismus

von Ulrich Hunger (Autor:in)
©1985 Monographie VI, 512 Seiten

Zusammenfassung

Die Konjunktur der Runenkunde im Dritten Reich wurde zugleich von akademischer, laienhafter und parteipolitischer Seite getragen. Alle Aktivitäten waren sowohl organisatorisch als auch inhaltlich ineinander verflochten. Die ideologiekritische Untersuchung zeigt, dass die geistesgeschichtliche Überbewertung der Runenschrift auf eine Germanenideologie zurückgeht, die durch ihr Verständnis von Kultur, Kontinuität, Geschichte und Wissenschaft charakterisiert ist. Die Runen als Kronzeugen der kulturellen und rassischen Höherwertig- keit des Germanentums konnten sowohl zur Herrschaftslegitimation als auch zur Rechtfertigung eines expansiven Grossmachtstrebens beitragen.

Details

Seiten
VI, 512
Erscheinungsjahr
1985
ISBN (Paperback)
9783820480726
Sprache
Deutsch
Schlagworte
runenkunde dritten reich beitrag wissenschafts- ideologiegeschichte nationalsozialismus
Erschienen
Frankfurt/M., Bern, Nancy, New York, 1984. 513 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Ulrich Hunger (Autor:in)

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Titel: Die Runenkunde im Dritten Reich