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Konfessionelle Armutsdiskurse und Armenfürsorgepraktiken im langen 19. Jahrhundert

von Bernhard Schneider (Band-Herausgeber:in)
Sammelband 334 Seiten
Reihe: Inklusion/Exklusion, Band 15

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

In der Gegenwart sind die christlichen Wohlfahrtsverbände mit tausenden Einrichtungen und vielen hunderttausend Mitarbeitern wesentliche Träger des deutschen Sozialstaates. Sie stützen sich bei ihrem Wirken auch auf die lange Geschichte christlicher Armenfürsorge, auf historisch gewachsene Institutionen und auf eine wirkmächtige Tradition religiöser Vorstellungen von Nächstenliebe und Barmherzigkeit, von Almosen und guten Werken. Forscherinnen und Forscher aus Kirchengeschichte, Sozialgeschichte, Germanistik und europäischer Ethnologie arbeiten in diesem Band diese geschichtlichen Hintergründe im Blick auf die Umbruchphase des langen 19. Jahrhunderts und den deutschsprachigen Raum auf. Es wird deutlich, wie Armenfürsorge konfessionelle Identitäten und gesellschaftliche Präsenz der Kirchen sicherte. Nicht weniger aber auch, wie sehr die Konfessionen den Weg zum Sozialstaat mitbestimmt haben.

Details

Seiten
334
ISBN (Hardcover)
9783631601990
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009. 333 S., 7 Abb.

Biographische Angaben

Bernhard Schneider (Band-Herausgeber:in)

Der Herausgeber: Bernhard Schneider, Theologe und Historiker, ist Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät Trier. Er leitet im Sonderforschungsbereich 600 «Fremdheit und Armut» an der Universität Trier das Teilprojekt «Armenfürsorge und katholische Identität. Armut und Arme im katholischen Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts». Seine Forschungsschwerpunkte sind darüber hinaus die Frömmigkeits- und Kommunikationsgeschichte des neuzeitlichen deutschen Katholizismus.

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Titel: Konfessionelle Armutsdiskurse und Armenfürsorgepraktiken im langen 19. Jahrhundert