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Umbrüche – Krisen – Katastrophen: Perspektiven zu Leiderfahrungen in der deutschsprachigen Literatur

by Sebastian Arend (Author)
©2026 Thesis 444 Pages

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Summary

Leid ist in vielfältigen Formen und Facetten in Literatur und Medien präsent. In diesem Buch werden anhand von ausgewählten literarischen Texten ab 1800 die Entwicklungen und der literarische Umgang mit Leid untersucht. Der Leidbegriff wird unter dem Aspekt des 'Erfahrens' gelesen und durch die Wahrnehmung als katastrophal oder krisenhaft in den Kontext konkreter Umbruchsverhältnisse gesetzt. Durch die Skizzierung der dynamischen Begriffsentwicklung und -ausdeutung innerhalb der Texte werden enge Verzahnungen von Gewalt, Macht, Religion und Katastrophen erschlossen. Die Diskussion der dualistischen Perspektiven zwischen individueller Wahrnehmung und kollektiver Gemeinschaft ist dabei ein stetiger Begleiter dieser literarischen Analyse von Kleist bis Kling. Bis in die Gegenwart hinein wird Leid in den literarischen Auseinandersetzungen der jeweiligen Autorinnen und Autoren so zu einem Bild zusammengefügt. Vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse des 21. Jahrhundert erweist sich die Auseinandersetzung als hochgradig aktuelles Spannungsfeld.

Details

Pages
444
Publication Year
2026
ISBN (Hardcover)
9783631940990
Language
German
Keywords
Katastrophen Krisen Leid Gewalt Literatur Medien Emotionen Macht Theodizee Moral Religionsphilosophie Religionskritik Krieg Gesellschaft Umbruch Revolution Erdbeben Kolonialismus Shoah Kleist Büchner Hauptmann Kafka Frankl Wolf Kling
Published
Bruxelles, Berlin, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. 444 S., 6 farb. Abb., 2 s/w Abb.
Product Safety
Peter Lang Group AG

Biographical notes

Sebastian Arend (Author)

Sebastian Arend promovierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er arbeitete am Lehrstuhl für Germanistische Medienwissenschaft und Ästhetik der textorientierten Medien und lehrte als Dozent für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/-geschichte an der Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte sind Krisen- und Katastrophendiskurse, Gewalt, textorientierte Medien, Digitalität, Fake News und strategische Desinformationen.

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