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Die Suche nach der persönlichen Identität

Theoretische Ansätze und literarische Beispielanalysen in den Romanen von Siegfried Lenz und Michel Tournier

by Elfie Poulain (Author)
©2026 Monographs VI, 200 Pages

Available soon

Summary

Wie kann das Individuum seine persönliche Identität in einer Welt verwirklichen, in der seine Identität zum Problem geworden ist? Der vorliegende Band gibt zunächst einige theoretische Einblicke in das Problem der Identität und stellt anschließend eine transkulturelle Analyse der Romane Deutschstunde und Das Vorbild des deutschen Schriftstellers Siegfried Lenz sowie der Romane Freitag oder Im Schloss des Pazifik und Der Erlkönig des französischen Schriftstellers Michel Tournier vor.
Beide Autoren zeigen die Entwicklung ihrer Romangestalten dort auf, wo Identität entsteht, nämlich im gegenwärtigen Kontext der Interaktion und Kommunikation mit ihrer Lebenswelt. Bei Lenz versuchen die Romangestalten, sich in der sozialen Welt zu verwirklichen, indem sie sich mit einem Idealbild ihrer sozialen Rollen identifizieren. Es ist eine Welt des Logos. Bei Tournier verwirklichen sie sich abseits der sozialen Welt, indem sie sich mit ihrem individuellen Schicksal identifizieren, das in ihrer biologischen Natur eingeschrieben ist. Es ist eine Welt des Mythos.
So antagonistisch diese beiden Romanwelten auch erscheinen mögen, sie machen doch sichtbar, dass sich die Romangestalten stets mit einem Ideal ihrer selbst identifizieren. Dieses Ideal wird zum Modell und zur Triebkraft ihrer Handlungen und bedingt die Konstruktion ihrer persönlichen Identität.

Table Of Contents

  • Umschlag
  • Titelseite
  • Copyright-Seite
  • Inhalt
  • Kapitel I Einführung: Theoretische Ansätze zur Frage nach der persönlichen Identität
  • I.1. Identität und literarische Darstellung
  • I.2. Historische Voraussetzungen zum Begriff der Identität
  • I.3. Die theoretischen Voraussetzungen für die Konstruktion der persönlichen Identität
  • Kapitel II Persönliche Identität und soziale Rollen in den Romanen von Siegfried Lenz
  • II.1. Der Roman Deutschstunde von Siegfried Lenz: Zusammenfassung und Problematik
  • II.1.1. Die Identifizierung von Jens Ole Jepsen mit seiner Rolle als Polizist
  • II.1.2. Die Identifizierung von Max Ludwig Nansen mit seiner Rolle als Maler
  • II.1.3. Der Zwang des theoretischen Rollenbildes in der dynamischen Interaktion zwischen dem Polizisten Jepsen und dem Maler Nansen
  • II.1.4. Die Psychologisierung des Interaktionskonflikts beim Kind und Erzähler Siggi Jepsen
  • a) Das Kind Siggi Jepsen in der Binnenhandlung
  • b) Der Erzähler Siggi Jepsen innerhalb des Erzählrahmens
  • II.2. Die Identifizierung mit den sozialen Rollen im Roman Das Vorbild von Siegfried Lenz: Zusammenfassung und Problematik
  • II.2.1. Die drei Pädagogen des Romans Das Vorbild: Valentin Pundt – Janpeter Heller – Dr. Rita Süßfeld
  • a) Der Pädagoge Valentin Pundt
  • b) Der Pädagoge Janpeter Heller
  • c) Die Pädagogin Dr. Rita Süßfeld
  • II.2.2. Der Zerfall des theoretischen Rollenbildes im Roman Das Vorbild
  • a) Die Neutralisierung der theoretischen Diskussionen
  • b) Ambiguitäten und persönliche Desorientierung
  • II.2.3. Das Bild der sozialen Rolle als Modell und Vektor der Identität in den Romanen von Siegfried Lenz
  • Kapitel III Die persönliche Identität und die Konstruktion des individuellen Schicksals in den Romanen von Michel Tournier
  • III.1. Der Roman Freitag oder im Schloβ des Pazifik / Vendredi ou les Limbes du Pacifique von Michel Tournier: Zusammenfassung und Problematik
  • III.1.1. Robinsons Glaube an sein individuelles Schicksal
  • III.1.2. Das Bild des individuellen Schicksals in der Interaktion zwischen Robinson, Freitag und der Natur der Insel
  • III.2. Der Roman Der Erlkönig von Michel Tournier
  • Zusammenfassung und Problematik
  • III.2.1. Der Glaube von Abel Tiffauges an sein individuelles Schicksal
  • III.2.2. Die Konstruktion des individuellen Schicksals in der Interaktion zwischen Abel und der geschichtlichen Welt
  • III.2.3. Das Bild des individuellen Schicksals als Modell und Vektor der Identität des Subjekts in den Romanen von Michel Tournier
  • Kapitel IV Schlussfolgerung: Die Identitätstheorien in den Romanen von Siegfried Lenz und Michel Tournier: Dynamik der Sozialisation und/oder Logik der Individualisation
  • Bibliographie
  • Analysierte Romane
  • Literaturverzeichnis

KAPITEL I Einführung: Theoretische Ansätze zur Frage nach der persönlichen Identität

Wie und weshalb bin ich zu der Person geworden, die ich bin? Dieser grundsätzlichen Frage zur persönlichen Identität soll in der folgenden Untersuchung nachgegangen werden.

Das Nachdenken über die eigene Identität, über das, was man ist und macht, sein und machen will und soll oder müsste, ist gleichermaßen zu einer Art Denkpflicht für das aufgeklärte Subjekt unserer gegenwärtigen westlichen Welt geworden. Und dieses Nachdenken wurde durch die aufeinanderfolgenden Migrationswellen in Europa noch verstärkt und führte zu der Frage, wie das Zusammen- und Miteinanderleben von Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zu meistern sei. Mehr als je geht es in diesem Kontext darum, sich zu verstehen, und das bedeutet, die Normen und Werte zu verstehen, die die Individuen und das zwischenmenschliche Zusammenleben miteinander verbinden. Die Grundwerte unserer Gewissheiten und Hoffnungen sind ins Wanken geraten und haben Ungewissheiten aufkommen lassen. Hierdurch entsteht eine Art Neutralisierung des menschlichen Zusammenlebens, welches bereits treffend von Musil in Ansätze zu neuer Ästhetik beschrieben wurde:

Das heute jeder ignoriert, wozu er morgen fähig ist, das ist ein Gedanke, der nicht mehr als außergewöhnlich betrachtet wird. … Es ist die ewige Arbeit des Lebens – und sein Konservierungsinstinkt – der Wirklichkeit eine solide und unzweideutige Form gebe. Wir werden auf uns selbst zurückgeworfen und angeregt, Orientierungspunkte zu suchen, ja sogar unser eigener Maßstab zu sein.1

Und gerade darum geht es bei der Konstruktion der persönlichen Identität: um die Orientierungspunkte, die den Menschen leiten. Identität ist ein komplexer Begriff, der verschiedenartig und auf verschiedenen Ebenen angewandt wird und ein individuelles und kollektives Bewusstsein zum Ausdruck bringt. Identität wird gekennzeichnet durch vielerlei Attribute wie Nationalität, Ursprung, Beruf, Meinung, Engagement, ästhetischen Geschmack, d. h. durch Kategorien oder Gruppen, mit denen ein Individuum verbunden ist. So spricht man u. a. von nationaler, kultureller, religiöser, beruflicher oder linguistischer Identität. Dies bezieht sich auch auf das einzelne Individuum und somit auf die persönliche Identität, die im Laufe der Geschichte und in unserer gegenwärtigen Gesellschaft problematisch geworden ist.

Der vorliegende Band konzentriert sich auf die Frage nach der persönlichen Identität, die ein jedes Individuum innerhalb seiner sozialen Umwelt sein Leben lang entwickeln muss; und diese Identität ist immer und für jeden von uns einzigartig und unterschiedlich. Die Frage nach der Identität verweist auf die Frage, wie der einzelne Mensch seine Identität im Laufe seiner Entwicklung und seiner Lebenserfahrungen aufbaut. Als menschliche Individuen sind wir eingefügt in den Kontext zwischenmenschlicher Beziehungen, in dem wir laufend Entscheidungen treffen müssen, die sich auf unser eigenes Bewusstsein, auf die anderen und auf unsere Beziehung zur Welt auswirken. Deshalb fragt es sich, auf welcher Basis wir unsere Entscheidungen treffen?

Diese Frage verweist auf die Orientierung unseres Selbst, anders gesagt auf das Vorbild, das wir für unser Verhalten als richtungweisend betrachten und das wir auf unserem individuellen Lebensweg befolgen. In diesem Sinne ist das befolgte Vorbild ein Selbstideal, mit dem wir uns vergleichen und identifizieren und das im Laufe unserer Entwicklung und unserer Veränderungen als Maßstab für unser Verhalten gilt und folglich entscheidend für den Prozess unserer Entwicklung bzw. unserer persönlichen Identität anzusehen ist. Dieses Vorbild entscheidet über unser Leben, über unsere Werte und Verhaltensnormen; es prägt das Bild, das wir uns von uns selbst machen, von dem, was wir sind und sein bzw. machen oder nicht machen wollen. Es ist ein theoretisches Vorbild, insofern es unsere Entscheidungsprozesse steuert und somit die Rolle eines Selbstideals spielt, das unsere Gedanken, Handlungen und unsere Beziehung zur Welt, kurz die Bildung unserer persönlichen Identität bestimmt.

Dieses theoretische Vorbild wird geprägt im Umgang mit den anderen und dem, was jene davon denken. Die Existenz eines jeden wird in diesem Umgang in Frage gestellt. „Was denkst Du, wer oder was ich sei?“ Diese Fragestellung bzw. Infragestellung liegt unseren Worten und Reden zugrunde, durch die wir uns selbst experimentieren, indem wir gewissermaßen die Antwort des anderen heraufbeschwören. Martin Buber hat das Du auf dozierende Art als Voraussetzung für die Existenz des Ich aufgestellt, und dies hat sich als Wahrheit im täglichen Leben erwiesen. Nur durch das Einverständnis mit dem Anderen sind wir dazu berechtigt, ihm zu sagen, was wir ihm sagen, und das zu sein, was wir für ihn durch unsere Rede sind, wenn wir auf sein Einverständnis setzen. Hieraus ergibt sich eine Identität des Ich mit sich selbst, die vom Du abhängig wird und unser Glücksgefühl bestimmt. Aber bei jedem Missverständnis, bei jeder Unstimmigkeit oder Streitsache gerät unser Ichgefühl, und das heißt auch unsere Identität, ins Wanken und läuft Gefahr, mit sich selbst unstimmig zu werden und Zweifel an sich selbst hervorzurufen.

Meistens überlassen wir uns jedoch der Hybris unseres Ichs, die uns davon abhält, uns selbst infrage zu stellen. Doch wenn wir ehrlich sind, müssen wir wohl oder übel zugeben, dass wir beim Aufkommen der Missverständnisse selbst nicht ganz verantwortungslos dastehen. Im Grunde genommen versuchen wir nämlich meist bei dem anderen die Wirkungen und Antworten hervorzurufen, die wir uns erwünschen und die unser Selbst bestätigen.

Zur Veranschaulichung dieses Prozesses der Gegenseitigkeit von Ich und Du beim Aufbau der eigenen Persönlichkeit werde ich mich auf die Geschichten beziehen, die die Schriftsteller uns erzählen, denn sie spiegeln unsere eigenen Gedanken, Wünsche und Reden und sie bieten uns die Möglichkeit, uns selbst durch die Linse der fiktionalen Welten hindurch genauer kennen zu lernen. Der Leser kann den Werdegang der literarischen Gestalten innerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen mitverfolgen, in die sie in ihren fiktionalen Welten eingeflochten sind, und somit auch Ihre Entscheidungsprozesse aus der Distanz betrachten, die auf das von ihnen befolgte, theoretische Vorbild verweisen.

In dieser Optik beziehe ich mich auf zwei Autoren, deren literarische Handlung im 20. Jahrhundert spielt, auf den deutschen Autor Siegfried Lenz (1926–2014) und den französischen Autor Michel Tournier (1924–2016). Ihre fiktionalen Welten sind repräsentativ für die identitären Irrungen und Wirrungen in der gegenwärtigen Welt der westlichen Gesellschaften. Jeder der beiden Autoren vermittelt ein spezifisches theoretisches Vorbild vom Menschen und der Konstruktion seiner persönlichen Identität. Sie spiegeln auf treffende Weise, wie der heutige Mensch reagiert und sich in der ihn umgebenden Welt orientiert. Bei S. Lenz äußert sich das Problem der Orientierung des Selbst als Identifizierung mit den sozialen Rollen und bei M. Tournier als Glaube an ein individuelles Schicksal. Die Romane von Lenz führen den Leser in eine Welt des sozialen Aktivismus, in die gegenwärtige industrielle Gesellschaft, d. h. in eine Welt des Logos, in der der vernünftige und für sein Handeln verantwortliche Mensch sich einer rationalen Gedankenwelt unterwirft. Die Romane von Tournier hingegen führen den Leser in eine modernisierte archaische Welt, in der ein radikaler Individualismus waltet. Es ist die Welt des Mythos, in die sich seine von der sozialen Welt enttäuschten Gestalten hineinflüchten. Sie wenden sich der Welt der Natur zu und folgen ihren subjektiven Intuitionen, die sie in ihren Augen auf den vorgezeichneten Weg ihres individuellen Schicksals führen.

Die Romanwelten dieser beiden Autoren veranschaulichen somit jede eine Facette der ursprünglichen Welt, deren Entzweiung die gegenwärtigen Denker so beklagen. Es handelt sich in der Tat um zwei mögliche und sich ergänzende Denkmodelle, die sich uns auch heute noch im Bildungsprozess unserer Identität anbieten. Die vorliegende Analyse wird die Besonderheit dieser Anschauungen und das damit einhergehende Selbstbewusstsein der Gestalten in jeder dieser Romanwelten herausarbeiten und die Gemeinsamkeiten hervorstreichen, die diese Welten bei der Konstruktion der persönlichen Identität verbinden.

I.1. Identität und literarische Darstellung

Allem voran stellt sich hier eine prinzipielle Frage: warum sollte oder könnte man Romane zur Erhellung der Konstruktion der persönlichen Identität heranziehen, wo doch die Theoretiker bereits alle möglichen Facetten dieser komplexen Frage ausreichend dargestellt und diskutiert haben? Die Theorien sind zweifellos notwendig zur Erhellung der Struktur und des allgemeinen Rahmens der Identitätsentwicklung. Doch sind sie vergleichbar mit Gesetzen, die immer wieder neu interpretiert und auf jeden einzelnen Fall angewandt werden müssen. Und genau hierum geht es, um den einzelnen Fall oder die präzisen Momente der Entscheidung und Orientierung angesichts der Fragen, die uns das Leben stellt. Max Frisch fasst es so:

Die Domäne der Literatur? Das, was die Gesellschaft nicht erfasst, was die Biologie nicht erfasst: das einzigartige Wesen, das Ich, nicht mein Ich, sondern ein Ich, die Person, die die Welt erfährt wie ein Ich, die stirbt wie ein Ich, die Person mit all ihren biologischen und sozialen Gegebenheiten.2

Nichtsdestoweniger muss auf den Unterschied zwischen einer Romanwelt und der wirklichen Welt hingewiesen werden. Auf welche Weise kann Literatur zu einem Problem beitragen, das die wirkliche Welt betrifft, die Realität, in der wir leben, im Gegensatz zu den erzählten Geschichten, die der Imagination ihrer Autoren entspringen? Anders gesagt, fiktionale Erzählungen sind nichts anderes als Lügen. Doch gilt festzuhalten, dass es Lügen sind, die uns etwas zu sagen haben und die unser Verhalten beleuchten. Wäre dem nicht so, warum würden die Leute dann weiter diese Lügen lesen, die ihnen nichts bringen? Deshalb möchte ich mit Jean Cocteau sagen: „Der Mythos ist eine Lüge, die stets die Wahrheit sagt“. Es ist durchaus nicht neu, ein literarisches Werk in Bezug auf ein nicht-literarisches Problem zu erforschen. Das literarische Werk kann in der Tat als Ausdruck im imaginären Modus einer Realität betrachtet werden, mit der es dialektisch verbunden ist. Musil schreibt:

Doch Kunst als Form ist wohl eine besondere Begrenzung und Gruppierung des gewöhnlichen Lebensinhalts, sie bereichert ihn, aber sie bleibt in seinem Umkreis.3

Die Tendenz, literarische Texte über ihre theoretische Bedeutung zu befragen, erklärt sich in Anbetracht der Bedeutung, die das theoretische literarische Angebot im alltäglichen Leben gewinnen kann. Man denke hier z. B. an Siegmund Freud, der in der Lektüre der homerischen Literatur den Anstoß zur Erarbeitung seines Ödipuskomplexes gefunden hat. Man denke auch an die zahlreichen Autoren des 20. Jahrhunderts, wie z. B. Proust, Musil, Thomas Mann, Joyce und andere, deren hervorragende analytische und psychologische Relevanz bei der Darstellung ihrer Romangestalten unbestreitbar ist.

Deshalb gilt, dass eine Befragung der literarischen Texte zu ihrer Bedeutung keineswegs die Autonomie der Kunst beeinträchtigt. Das literarische Werk ist in der Tat in Bezug auf die empirische Welt eine zugleich offene und geschlossene Welt. Einerseits ist diese Welt geschlossen denn, ist sie einmal beendet, dann bleibt sie in den festgesetzten Grenzen ihrer sprachlichen Form, und diese bedingt die Autonomie seiner Existenz sowie der Bedeutung, die es in sich trägt. Es ist aber auch eine offene Welt, denn sie stellt eine durch die Kenntnisse und Empfindungen des Autors mediatisierte Welt dar, und das Urteil, das jener über die Wirklichkeit seiner Epoche fällt, dessen Beobachter er ja ist, gehen in diese Welt mit ein. Zudem ist die im Werk vermittelte sprachliche Welt auch insofern offen, als sie das Bewusstsein des Lesers mehr oder minder antizipiert, der auf den Text im Geiste seiner Epoche reagiert, um ihm den Sinn zuzuschreiben, der ihm in diesen abstrakten Zeichen zugänglich ist, wobei er notgedrungen seine eigenen Kenntnisse und Gefühle mit einfließen lässt. In diesem Sinn schreibt Gérard Genette:

Details

Pages
VI, 200
Publication Year
2026
ISBN (PDF)
9783631942048
ISBN (ePUB)
9783631942055
ISBN (Hardcover)
9783631942062
DOI
10.3726/b23129
Language
German
Publication date
2026 (March)
Keywords
Identität Identitätskonstruktion Transkulturalität Literaturwissenschaft Romananalyse Siegfried Lenz Michel Tournier Deutschstunde Selbstbild Mythos Logos Individuum deutsche Literatur französische Literatur
Published
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. vi, 200 S.
Product Safety
Peter Lang Group AG

Biographical notes

Elfie Poulain (Author)

Elfie Poulain hat in vergleichender Literaturwissenschaft promoviert (Universität Montréal/Kanada) und ist emeritierte Professorin für deutsche Sprache und Literatur der Universität Lille III/Frankreich. Sie hat u.a. veröffentlicht La recherche de l’identité sociale dans l’œuvre de Siegfried Lenz (Peter Lang, 1996); Franz Kafka. Einbahnstraße zur Hölle (2003); Einführung in die Literaturpragmatik mit einer Beispielanalyse von Kafkas Roman »Der Prozess« (2015) sowie Übersetzungen ins Französische von Ingeborg Bachmann und Hans Georg Gadamer.

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