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Funktionen und Wertungen von Gewalt in der literatura gauchesca (1870-1888)

von Deniz Özcan (Autor:in)
Dissertation XII, 310 Seiten
Reihe: Hispano-Americana, Band 86

In Kürze verfügbar

Zusammenfassung

Wie wird Gewalt in der Literatur zur Erzählstrategie und was verrät sie über Gesellschaft, Geschichte und Identität? Diese Arbeit untersucht die Funktionen und Wertungen von Gewalt in der literatura gauchesca zwischen 1870 und 1888 anhand zentraler Werke aus Argentinien, Uruguay und Brasilien. Im Zentrum stehen die literarischen Repräsentationen der Gauchogemeinschaften im rioplatensischen und riograndensischen Raum. Mit textnaher Analyse und systematischer Kategorisierung zeigt die Studie, wie Gewalt funktionalisiert wird, um politische Botschaften zu vermitteln, nationale Erzählungen zu stützen oder bestehende soziale Ordnungen zu hinterfragen. Dabei eröffnet sie neue Perspektiven auf die Rolle der Literatur im Umgang mit kollektiver Erinnerung, Macht und Identität.

Details

Seiten
XII, 310
ISBN (PDF)
9783631944233
ISBN (ePUB)
9783631944240
DOI
10.3726/b23505
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026 (Oktober)
Schlagworte
Gaucho literatura gauchesca Gewalt Rioplatensische Literatur Riograndensische Literatur Argentinien Uruguay Brasilien Nationalidentität historische Gewalt politische Gewalt Gewaltästhetik literarische Analyse 19. Jahrhundert Kulturgeschichte
Erschienen
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xii, 310 S.
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Deniz Özcan (Autor:in)

Deniz Özcan promovierte 2025 an der Ruhr-Universität Bochum bei Prof. Dr. Roger Friedlein. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die gaucheske Literatur Argentiniens, Brasiliens und Uruguays, die Literatur des Siglo de Oro und die Literaturdidaktik. Derzeit ist er als Oberstudienrat an einer Gesamtschule in Essen tätig.

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Titel: Funktionen und Wertungen von Gewalt in der literatura gauchesca (1870-1888)