Die Mirakelbücher von Maria Kirchental im Kontext der Salzburger Kirchengeschichte
Summary
Das Buch stellt die Entstehung des Wallfahrtsortes, die Bedeutung der Mirakelbücher und die zahlreichen Votivtafeln vor, auf denen Dankbarkeit in eindrucksvoller Bildsprache Ausdruck fand. Mehr als 700 Eintragungen im dritten Mirakelbuch und die doppelte Wertschätzung mancher Wunderberichte durch begleitende Votivgaben verdeutlichen die tiefe Verwurzelung dieser Tradition.
In den historischen Kontext eingebettet, treten auch die Salzburger Fürsterzbischöfe in den Blick, deren Wirken und Bauwerke das religiöse Leben dieser Epoche prägten. Ohne seine Mirakelbücher hätte Maria Kirchental niemals jenen besonderen Mythos entwickelt, der bis heute Pilger anzieht.
Excerpt
Table Of Contents
- Abdeckung
- Titelblatt
- Copyright-Seite
- Inhalt
- Abbildungen
- Tabellen
- Vorwort
- Abkürzungen
- Einleitung
- 1. Zur Fragestellung
- 2. Forschungsstand und Forschungsgrundlagen
- 3. Fragen und Desiderata
- 4. Methodische Überlegungen
- 5. Ziel und Aufbau der Arbeit
- Kapitel 1 Hinführung
- Kapitel 2 Die Enstehung des Wallfahrtsortes Maria Kirchental
- 1. Geographische und ökonomische Lage
- 2. St. Martin und Maria Kirchental
- 3. Von „Kirchberg“ zu „Kirchental“
- 4. Von der hölzernen Kapelle von 1670 zur gemauerten Kapelle 1688
- 5. Das Gnadenbild von Maria Kirchental
- 5.1 Wundersame Veränderungen am Gnadenbild
- 5.2 Bescheid aus Rom
- 5.3 Beginn der Messfeiern in der Kapelle in Maria Kirchental beim Gnadenbild
- 6. Bau der Kirche
- 6.1 Anlass
- 6.2 Entschluss zum Bau der Kirche
- 6.3 Bestimmung des Standortes
- 6.4 Errichtung der Kirche
- 6.5 Finanzierung der Baukosten
- 6.6 Kontrakt mit Johann Bernhard Fischer von Erlach
- 6.7 Einweihung der Kirche
- 6.8 Beschreibung der Kirche von außen und innen
- 6.9 Wallfahrtsmuseum, eine Schatzkammer
- 6.10 Gedicht in Hexametern zum 10-jährigen Bestehen
- 6.11 Ansuchen an das Konsistorium um eine Orgel
- 7. Das Priesterhaus
- 8. Der Bauherr und Stifter der Kirche
- 9. Stiftung eines Kurat-Benefiziums in Maria Kirchental
- 9.1 Urkunde vom 30. März 1696
- 9.2 Ausschreibung eines Regenten und Benefiziaten an alle Dekane
- 9.3 Aufgaben eines Benefiziaten
- 9.4 Auseinandersetzung zwischen Regens Swoboda und dem Dechant von Saalfelden
- 9.5 Kirchenrechtliche Stellung von Maria Kirchental
- 9.6 Reihenfolge der Regenten 1698–1780
- 10. Wallfahrt nach Maria Kirchental
- 11. Mögliche Pilgerwege
- 12. Kultplätze als Orte der Kraft, Maria Kirchental als heilsamer Ort
- 13. Enstehung eines Wallfahrtsortes mittels Gnadenbild
- 13.1 Das Andachtsbild mit vermuteter Heilwirkung
- 13.2 Kaufangebote von Gedenkmünzen, Rosenkränzen, Wachsdochten etc.
- Kapitel 3 Die Mirakelbücher als Ausdruck der Frömmigkeit
- 1. Entstehung
- 2. Begriff Mirakel
- 3. Mirakelbücher als Quellen zur Geschichte
- 3.1 Strenge Strafen für Meineidige
- 4. Mirakelbücher als Ausdruck der Frömmigkeit
- 5. Aufbewahrung im Wallfahrermuseum
- 6. Beschreibung der drei Mirakelbücher
- 7. Erstes Mirakelbuch (Eintragungen 1690–1729, chronologisch geführt)
- 7.1 Kupferstich des Gnadenbildes
- 7.2 Dedicatio
- 7.3 Das Kapitel der Vorrede
- 7.4 „Ursprung und Fortgang der gnadenreichen Kirchfahrt“
- 7.5 Anzahl der Eintragungen
- 7.6 Beschreibung der Gnaden
- 7.7 Bemerkenswerte Eintragungen
- 7.7.1 „Ein kranckes Kind wird gesund“
- 7.7.2 Heilung von Kreuzschmerzen
- 7.7.3 Böser Feind entweicht mehrmals
- 7.7.3.1 Heilung einer psychisch Kranken
- 7.7.3.2 Besessenenheilung
- 7.7.3.3 Betrübte wurden sogar in Ketten gelegt (im 3. Mirakelbuch)
- 7.7.3.4 Verstandesberaubung hört auf
- 7.7.3.5 Befreiung besessener Weibs-Person
- 7.7.3.6 Von einem Geist erschreckt
- 7.7.4 Leibschaden verschwindet (1691)
- 7.7.5 „Hitzige Krankheit und Wassersucht wird curiert“
- 7.7.6 Augenlicht kommt wieder
- 7.7.7 Eine „krumm und Lahme wird gesund“
- 7.7.8 „Langwierig=gefährliche Kranckheit vergehet“
- 7.7.9 „Blutkasten zersprungen“
- 7.7.10 „Wunderthätiges Andachtsbild“
- 7.7.10.1 Blindes Kind wird sehend
- 7.7.10.2 Fußverletzung erlangt Heilung
- 7.7.11 Unfälle mit Kindern
- 7.7.11.1 Kind verschluckt Fingerhut
- 7.7.11.2 „Verschlucktes Bein springt aus dem Hals“
- 7.7.11.3 Verschluckte Nadeln kommen hervor
- 7.7.11.4 Kinder ins Wasser gefallen
- 7.7.11.5 Mutter fällt bei Rettung des Kindes selbst hinein
- 7.7.11.6 Verbrennung durch siedenden Kesselinhalt
- 7.7.11.7 Augenverletzung nach Sturz auf Fischmesser (od. Tischmesser)
- 7.7.12 „Maria vertreibt Kinds-Nöthe“
- 7.7.13 „Zwey grosse unheylbare Geschwür beim Herzen vergehen von sich selbsten“
- 7.7.14 „Blut-Fluß“ am rechten Fuß vergeht
- 7.7.15 Rückfall nach Nichterfüllung Gelübde
- 7.7.16 Blitz im Pfarrhof am Pillersee am 14. Mai 1696 eingeschlagen
- 7.7.17 „Maria erhaltet (schützt) die Feld=Frucht“
- 7.7.18 Anliegen von 1690–1701 (Beginn Mirakelbücher bis zur Einweihung der Kirche)
- 7.7.19 Bub beginnt mit 13 Jahren zu gehen
- 7.7.20 Aus Wasserrad wird Kind gerettet
- 7.7.21 Jährlicher Pilger überlebt Pestseuche
- 7.7.22 Krankes Vieh wird gesund
- 7.7.23 Votivtafel aus Dankbarkeit ohne Mirakelbucheintragung
- 7.7.24 Eintragungen im letzten Jahr 1729
- 8. Zweites Mirakelbuch (Eintragungen 1730 bis 1750, chronologisch)
- 8.1 Anzahl der Eintragungen von 1730 bis 1750
- 8.2 Auswirkungen der Reformation
- 8.3 Vergleich der Anzahl der Mirakeleintragungen anderer Salzburger Wallfahrtsorte
- 8.4 Eintragungen der Jahre 1731 und 1732 in Maria Kirchental
- 8.5 Vollkommener Ablass
- 8.6 Spannungsverhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Heilkunst
- 8.7 Gebetserhörungen
- 8.7.1 Weitere 13 Brandkatastrophen im zweiten Mirakelbuch
- 8.7.2 Eintragungen zurückliegender Gnadenbeweise
- 8.7.2.1 Sechs Jahre zurückliegende Gebetserhörung
- 8.7.2.2 Sieben Jahre zurückliegender Gnadenerweis aus 1732
- 8.7.2.3 Neun Jahre zurückliegende Gebetserhörung
- 8.7.2.4 Gebetserhörung liegt 38 Jahre zurück
- 8.8 Errettung „Fallender“
- 8.9 Seltener Fall der Entlassung aus Gefängnis
- 8.10 Rettung aus Lawinenunglück
- 8.11 „In verborgenen Anliegen hilft Maria“
- 9. Drittes Mirakelbuch (Eintragungen 1751–1778, nach Sachgebieten)
- 9.1 Einheit von geführtem Leben und gelebter Religion
- 9.2 Drittes Mirakelbuch vorhanden ab Seite 17
- 9.3 Anzahl Votanten
- 9.4 Alphabetische Suchtafel nach Begriffen
- 9.5 Hinterlegter Zettel am Gnadenaltar
- 9.6 Auch Kleiderpartikel und Öl aus der Lampe als Heilmittel
- 9.7 Gebetserhörungen
- 9.7.1 Heil der Kranken
- 9.7.2 Teufelsanfechtungen im 3. Mirakelbuch
- 9.7.3 Augenleiden
- 9.7.4 Fußleiden
- 9.7.5 Aussatz
- 9.7.6 Krebserkrankung mit medizinischer Deutung
- 9.8 Anliegen der Wallfahrer im 3. Mirakelbuch nach Anzahl und prozentualem Vorkommen
- 9.9 Aufmunternde Worte an Wallfahrer durch die aufschreibenden Priester
- 10. Mirakelliteratur
- 11. Warum eine Wallfahrt nach Maria Kirchental?
- 12. Die volkstümliche Marienverehrung
- 13. Begründung der Auswahl der Gebetserhörungen
- 14. Gesamtanzahl der Mirakeleintragungen aller drei Mirakelbücher
- Kapitel 4 Votivbilder spiegeln Anschaulichkeit
- 1. Votivbilder in Maria Kirchental
- 1.1 Entstehung und Anzahl
- 1.2 Gliederung einer Votivtafel
- 1.3 Die älteste und erste „verehrte“ Votivtafel, die bis heute erhalten ist
- 1.4 Einblicke in das Alltagsleben um 1700
- 1.5 Dargestelltes Fegefeuer auf Votivtafel aus 1703
- 1.6 Schutzengel mit anvertrautem Kind aus 1709
- 1.7 Adelige Familie als Votant 1713
- 1.8 „Unfall mit Gasslschlitten“ 1721
- 1.9 Vier Krankenbetten nebeneinander aus 1738
- 1.10 Zwei Kastenbetten mit Gnadenstrahl 1758
- 1.11 Unglück am Zeller See 1796
- 1.12 Verunglückter Salztransport aus 1797
- 1.13 Doppelbild mit urspr Wallfahrtsaltar und Piazzetta in Venedig von 1742
- 1.14 Hinterglasmalerei auf einer Votivtafel aus 1780
- 1.15 „Dreifachmariendarstellung“ und Innsbrucker Madonna
- Kapitel 5 Mirakeleintragungen und Votivtafeln in Beziehung gebracht
- 1. Zu den historischen Ereignissen
- 1.1 Kufstein 1705 mit Danksagungsprozession
- 1.2 Kitzbühel 1747 wegen Abwendung der Kriegsgefahr
- 1.3 Traunsteiner Bürger flüchtet vor Panduren 1742
- 2. Zu Brandkatastrophen
- 2.1 Zell am See im Pinzgau 1729
- 2.2 Bräuhaus zu Lofer 1731
- 2.3 St. Johann 1737
- 2.4 Richtschacht Kitzbühel 1744
- 2.5 Teisendorf 1746
- 2.6 Inzell 1749
- 2.7 Waging 1763
- 3. Zu Arbeitsunfällen, Stürzen (Fallende) und sonstigen Gefahren
- 3.1 Holztransport Unken 1715
- 3.2 Baumfällen in Winklmoos 1759
- 3.3 Abstürzender Mann, Mauerkirchen in Bayern 1734
- 3.4 Kirchentalwirtin stürzt vom Felsen, St. Martin 1768
- 3.5 Wassergefahr in Tulln 1712
- 4. Zu Raubüberfällen, Verirrungen im Gebirge und Jagdunfall
- 4.1 Raubüberfall auf offener Straße, bei Ruhpolding 1755
- 4.2 Raubüberfall in Staufenegg bei Piding 1759
- 4.3 Frau von bösem Menschen zugerichtet, Saalfelden-Gerstboden 1778
- 4.4 Schwindelbefall bei Verirrtem, Salzburg 1757
- 4.5 Verirrter Bergsteiger am Weg Schneizelreut–Mellegg, 1770
- 4.6 Jagdunfall Hausmanning-Staufeneck 1775
- 5. Zu Krankheiten bei Kindern und Unfällen
- 5.1 Kind von der Fraiß befreit, Obenau 1693
- 5.2 Nierenstein eines 7-jährigem Mädchens 1704
- 5.3 Leibschaden des Sohnes, Traunstein 1714
- 5.4 Tischlersohn lernt mit 3 Jahren gehen, Salzbug 1732 u. Votivtafel 1751
- 5.5 Kind erlernt Sprechen nach 22 Jahren, St. Johann im Leukental 1749
- 5.6 Bub mit unheilbarer Krankheit gesundet, Salzburg 1757
- 5.7 Dachsturz vom Sohn des Zimmermanns, St. Martin 1762
- 5.8 Eine 5-jährige Tochter in Mühlbach gefallen, Inzell 1732
- 5.9 Ein 4-jähriger Sohn vor Ertrinken gerettet, Weißbach bei Inzell 1774
- 6. Geburtenbeistand, Kirchberg 1697
- 7. Zu Krankheiten und Schmerzen
- 7.1 Gesundung Ehemann, Braunau 1700
- 7.2 Schwere Krankheit, Pürach bei Perg 1719
- 7.3 Empfundene Krankenheilung, Chiemsee 1742
- 7.4 Kreuzschmerzen hindern Beweglichkeit, Klosterneuburg 1757
- 7.5 Geschwulst vergeht, Mondsee 1775
- 7.6 Große Fußschmerzen einer ledigen Mannsperson, Thalgau 1751
- 8. Zu Unglücksfällen mit Pferden
- 8.1 Sturz vom Pferd 1710
- 8.2 Pferd durchgegangen (springend worden), Gattern-Haarbach bei Passau 1735
- 8.3 Unfall mit Kalesche, Saalfelden 1775
- 8.4 Roß mit Ladung „abgefallen“, Walchsee in Tirol 1776
- 9. Erkenntnisse aus dieser Zusammenführung
- Abschlussbemerkungen
- Zusammenfassung und Ergebnisse
- Anhang
- Transkribierte Mirakelbuchaufzeichnungen aus dem Dritten Mirakelbuch
- Von den großen Gnaden, und Wohlthaten, welche die Menschen von Gott auf Fürbitte Maria bey diesem Gnadenorte empfangen haben
- Maria in ihrer Gnadenbildnuß in Kirchenthal ein Schrecken der leidigen Teufel
- Maria ein mächtiger Schild wider teuflische Anfechtungen
- Maria ein Trost in Betrübnuß, und ein sicheres Mittel wider die Verzweiflung
- Maria erzeiget sich hilfreich in den Feuersbrunsten, und beschützet im wilden Feuer
- Maria leistet Hilfe, und wendet die Kriegsgefahren ab
- Maria im Kirchenthale ist die getreueste Beyständerinn in gefährlichen Geburten
- Maria im Kirchenthale erlanget durch ihre vielvermögende Fürbitte den Blinden das Gesicht, und heilet die Augenschmerzen
- Maria bringet den Stummen die Sprache, und den Tauben das Gehör
- Krumme und Lahme finden Hilfe bey Maria im Kirchenthale
- Maria stillet durch ihre mächtige Fürbitte die Schmerzen
- Die Kopfschmerzen
- Die Zahnschmerzen
- Die Halsschmerzen
- Die Mundschmerzen
- Die Magenschmerzen
- Das Herzklopfen
- Die Bauchschmerzen und das Grimmen
- Die Seitenschmerzen und Seitenstiche
- Die Kreuz= und Rückenschmerzen
- Die Mutterschmerzen
- Die Hüft= und Knyeschmerzen
- Die Gliederschmerzen
- Die Fußschmerzen
- Die Armschmerzen
- Maria leget schmerzhafte Geschwulsten
- Maria wiederbringt den Unsinnigen den Verstand
- Maria hilft in der Fraiß
- Maria heilet langwährige Suchten, und abscheuliche Krankheiten
- Die Gliedersucht
- Die Wassersucht
- Die Dörr= und Lungesucht
- Die Mondsucht
- Den Scharbock
- Den Krebsen
- Den ausbeißenden Wurm
- Den Aussatz
- Das wilde Fleisch
- Die hinfallende Krankheit
- Das Bluten und den Blutgang
- Die Aposteme
- Die Geschwäre
- Maria löschet die hitzigen Krankheiten und hitzigen Fieber
- Maria löschet den Brand
- Maria hilft in langwährigen Krankheiten
- Maria heilet die Contracturen
- Maria befreyet vom Katharre
- Maria erlediget vom Steine
- Unkenntliche und unheilbare Krankheiten heilet Maria
- Maria stillet das Blutbrechen
- Maria wendet Pest und ansteckende Krankheiten gnädiglich ab
- Maria leistet Hilfe in urplötzlichen und tödtlichen Krankheiten
- Maria ein Heil der Kranken
- Maria befreyet vom Tode
- Maria die beßte Advokatinn
- Maria ein Trost in Verfolgung, und Hilfe in innerlichen Anliegen
- Maria eine Hilfe in allen Nöthen
- Maria unterstützet die Fallenden
- Maria beschützet in Lahngefahren
- Maria führet die Irrgehenden auf den rechten Weg
- Maria leistet Hilfe in Unglücksfällen mit Pferden
- Maria erzeiget sich hilfreich in Gefahren der Diebe und Rauber
- Maria beschirmet in den Gefahren von wilden Thieren und Viehe
- Maria stehet bey in Wassergefahren
- Maria bringet verlohrne Sachen wieder
- Maria erledigt die Gefangenen
- Maria bringet heruntergeschluckte Sachen wieder herauf
- Maria kommt zu Hilfe in Gefahren des Schießen, Stechen, und Hauens
- Maria strecket ihren hilfreichen Arm aus in unterschiedlichen Unglücksfällen
- Maria erhält die lieben Feldfrüchten vom Schauer und schädlichen Ungeziefer
- Maria hemmet die verderbliche Viehsucht= und Krankheiten
- Das abfallende und verlohrne Vieh empfindet die Hilfe Marias
- Maria eine sichere und getreue Reisegefährtinn
- Die anberührten Bildnussen, das Kleid, auch das Oel aus der Ampel seynd so gar heilsam und wunderthätig
- Einiger übersehenen / und neu angegebenen Gutthaten
- Literaturverzeichnis
- Primärquellen
- Sekundärquellen
- Anhang
- a) Text des Weihegebets der Skapulierbruderschaft Maria Kirchental
- b) Auszug aus einem Bericht zur Baugeschichte der Kollegienkirche, Sbg
- Buchrücken
- Die Mirakelbücher von Maria Kirchental im Kontext der Salzburger Kirchengeschichte
Abbildungen
Alle angeführten Quellen erscheinen, falls im Literaturverzeichnis bereits angeführt, als Kurztitel, ansonsten als Volltitel.
Abbildung 1: Gnadenbild
Unger, Die Wallfahrt 5.
Abbildung 2: Handschriftliche Eintragung vom 13. Oktober 1691
AT – AES 5.102 AK 6.A1 Konzelebranten: Carolus und Hannibal.
Abbildung 3: Ährenmonstranz und Legende
Neuhardt, Wallfahrtsmuseum, 23; AT – AES 7.2. 70200,10.
Abbildung 4: Wallfahrtskirche im Kirchental
Dreger: Zu den Salzburger Kirchenbauten Fischers von Erlach, 323.
Abbildung 5: Stich mit Bildnis des Erzbischofs Johann Ernst
Dreger, Zu den Salzburger Kirchenbauten Fischers von Erlach, 303.
Abbildung 6: Gedicht eines Kirchentaler Kaplans in lateinischen Hexametern
AT - AES 5.186 163 Celebrantes 1698-1705.
Abbildung 7: Die barocke Salzburger „Kirchenlandschaft“
Ortner, Das Erzbistum Salzburg in seiner Gesch., 24 (Bildnachw. Anrather Oskar).
Abbildung 8: Pilgerströme nach Maria Kirchental
Ortner, Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte, 47.
Abbildung 9: Kupferstich des Gnadenbildes und Gnadenbild als Holzfigur
AT - AES 7.2 70200,1.
Abbildung 10: Dedicatio aus dem Ersten Mirakelbuch
AT - AES 7.2 70200,2f.
Abbildung 11: Vorrede aus dem Ersten Mirakelbuch
AT - AES 7.2 70200.
Abbildung 12: Deckblatt der Eintragungen im Ersten Mirakelbuch
AT - AES 7.2 70200, Josepho Pürckamber.
Abbildung 13: Befreiung besessener Weibsperson durch „Entweichung roter Teufelchen“
Archiv Efferdinger Nr. 15.
Abbildung 14: Handschrift zu Mirakelbucheintragung vom 14. Mai 1696
AT - AES 1.2 8-143 - 3; AT - AES 7.2 70200,117.
Abbildung 15: Votivtafel als Dank für empfundene Heilung ohne Eintragung
Foto 26.6.2023 Schatzkammer Maria Kirchental.
Abbildung 16: Deckblatt des Zweiten Mirakelbuchs
AT - AES 7.1 18D52.
Abbildung 17: Drittes Mirakelbuch ab Seite 17
AT - AES 7.1 44b/31.
Abbildung 18: älteste Votivtafel, 1690 konnten Novizinnen nicht zur Profess
Foto vom 17. Nov. 2023, Schatzkammer Maria Kirchental Obergeschoß.
Abbildung 19: Betende Großfamilie um 1700
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 57, Bild 46, Archiv Efferdinger 201.
Abbildung 20: Alltagsszene mit entglittenem Abwaschschaff
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 49, Bild 35, Archiv Efferdinger 166.
Abbildung 21: Schutzengel wurde Kind anvertraut
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 47, Bild 33, Archiv Efferdinger 894.
Abbildung 22: Adelige Familie als Votant
Museumsverein „Festung Kniepaß“, Umschlag hinten2, Archiv Efferdinger 335.
Abbildung 23: Unfall mit Gasslschlitten (Pinzgauer Reitschlitten)
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 98, Bild 89, Archiv Efferdinger 531.
Abbildung 24: Genesungswünsche von Eltern in Kastenbetten
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 56, Bild 45, Archiv Efferdinger 738.
Abbildung 25: Unfall am Zeller See mit einer Überlebenden
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 79, Bild 67, Archiv Efferdinger 128.
Abbildung 26: Überladener Schlitten mit Salzfässern bewirkt Unfall
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 101, Bild 91, Archiv Efferdinger 221.
Abbildung 27: Doppelbild für Reisesegen aus Maria Kirchental vor Venedigfahrt
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 114, Bild 103, Archiv Efferdinger 43.
Abbildung 28: Hinterglasmalerei mit Votant, der Hilfe erhielt
Neuhardt, Wallfahrtsmuseum, 24 v. Glomy in Eglomisetechnik, Schatzk. Nr. 8.
Abbildung 29: Dreifachmariendarstellung und Innsbrucker Madonna
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 48+39, Bild 34+25, Archiv E. 556+467.
Abbildung 30: Wertvolle Votivtafel aus Kitzbühel mit geschichtlichem Einblick
Neuhardt, zu Wallfahrtsmuseum, 21.
Abbildung 31: Traunsteiner Bürger flüchtet vor Verfolgern in sein Haus
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 106, Bild 96, Archiv Efferdinger 503.
Abbildung 32: Brandkatastrophe Zell am See 1729
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 1 (Titelbild), Archiv Efferdinger 38.
Abbildung 33: Hinweistafel Kirche für Brandverschonung in St. Johann 1737
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 34: Brand im Richtschacht der „Heiligen-Geist-Grube“
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 113, Bild 102, Archiv Efferdinger 674.
Abbildung 35: Hinweistafel Kirche wegen Verschonung vor dem Brand 1746
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 36: Nächtlicher Brandausbruch in Inzell 1749
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 13, Bild 7, Archiv Efferdinger 341.
Abbildung 37: Hinweistafel Kirche nach Brandausbruch Inzell 1749
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 38: Holztransportunglück aus Hintergföll am Unkenbach
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 44, Bild 30, Archiv Efferdinger 22.
Abbildung 39: Hinweistafel Kirche nach unverletztem Unfall beim Holztransport
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 40: Unglück beim Baumfällen 1759 in Winklmoos
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 94, Bild 84, Archiv Efferdinger 356.
Abbildung 41: Hinweistafel Kirche nach baldiger Genesung in Winklmoos 1759
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 42: Hinweistafel Kirche von abgestürztem Mann ohne Verletzung aus Mauerkirch
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 43: Kirchentalwirtin nach Sturz vom Felsen unverletzt
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 90, Bild 80, Archiv Efferdinger 720.
Abbildung 44: Hinweistafel Kirche für Unterstützung nach Sturz von Kirchentalwirtin
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 45: Hinweistafel Kirche für erlangte Hilfe in Wassergefahr
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 46: Hinweistafel Kirche nach überstandenem Raubüberfall
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 47: Hinweistafel Kirche von Bruder für erfolgte Heilung
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle
Abbildung 48: Magdalena Liechtmannöcker dankt ihrer „himmlischen Arztinn Maria“
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 51, Bild 38, Archiv Efferdinger 879.
Abbildung 49: Hinweistafel Kirche nach überstandenem Überfall 1778
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 50: Verirrter Bergsteiger zwischen Melleck und Schneizelreuth
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 110, Bild 99, Archiv Efferdinger 748.
Abbildung 51: Hinweistafel Kirche für verirrten Bergsteiger
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 52: Hinweistafel Kirche für Ziel Melleck nach Übernachtung am Felsen
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 53: Hinweistafel Kirche nach Heilung eines Jagdunfalles
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 54: Hinweistafel Kirche für 8-jähriges Kind, das an Fraiß erkrankte
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 55: Nierenstein entweicht von 7-jährigem Mädchen
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 111, Bild 100, Archiv Efferdinger 963.
Abbildung 56: Hinweistafel Kirche, da Leibschaden des Sohnes vergangen
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 57: Hinweistafel Kirche von Josef Krimpacher nach wundertätiger Hilfe
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 58: Hinweistafel Kirche nach 22 Jahren Sprachlosigkeit
Foto 26.6.2023, Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 59: Hinweistafel Kirche infolge Gesundung des 17-jährigen Sohnes
Foto 26.6.2023, Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 60: Dachsturz des Sohnes aus St. Martin 1762
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 95, Bild 85, Archiv Efferdinger 611.
Abbildung 61: Hinweistafel Kirche nach Rettung 5-jähriger Tochter vor dem Ertrinken
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 62: Hinweistafel Kirche für 4 jährigen Sohn, der aus dem Bach gerettet wurde
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 63: Hinweistafel Kirche nach Dankbarkeit für Lebendgeburt
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 64: Hinweistafel Kirche als Dank für Heilung
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 65: Hinweistafel Kirche wegen schmezhaften Leibschadens wieder geheilt
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 66: Hinweistafel Kirche nach Heilung grosser Kreuzchmerzen
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 67: Pferdesturz ohne Verletzung
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 117, Bild 105, Archiv Efferdinger 816.
Abbildung 68: Pferd durchgegangen, Bauer wieder gesund
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 78, Bild 88, Archiv Efferdinger 124.
Abbildung 69: Unglück am Hohlweg Lofer nach Saalfelden 1775
Museumsverein „Festung Kniepaß“, 9, Bild 4.
Abbildung 70: Hinweistafel Kirche für Rettung nach einem Unfall
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Abbildung 71: Hinweistafel Kirche für Rettung nach Sturz des Pferdes
Foto 26.6.2023, Katalog Priestergedächtniskapelle.
Tabellen
Tabelle 1: Dokumentation der Wunderberichte nach Adolf Hahnl
Tabelle 2: Kommunionspenden Ma. Kirchenthal 1698 bis 1811
Tabelle 3: Gebetsanliegen systematisiert 1690 bis 1701
Tabelle 4: Überschriften der Eintragungen in das Mirakelbuch 1729
Tabelle 5: Anzahl der Mirakelbucheintragungen anderer Salzburger Wallfahrtsorte
Tabelle 6: Anfang des Inhaltsverzeichnisses des Dritten Mirakelbuches
Tabelle 7: Suchtafel nach „Beschwerden bzw. Gebetserhörungen“ alphabetisch sortiert
Tabelle 8: Teufelsanfechtungen im Dritten Mirakelbuch
Tabelle 9: Anliegen der Wallfahrer im Dritten Mirkelbuch
Vorwort
Die vorliegende Publikation beruht auf einer Dissertation, die im Mai 2024 an der Theologischen Fakultät, Fachbereich Bibelwissenschaften und Kirchengeschichte, der Paris Lodron Universität Salzburg eingereicht wurde.
Die Studie gibt einen umfassenden Einblick in die Entstehung des Wallfahrtsortes Maria Kirchental mit seinen Mirakelbüchern und Votivbildern. Der beeindruckende Pinzgauer Dom, auf 880 m Seehöhe gelegen, den man nach einer halben Stunde Fußweg im Hochtal erblicken kann, hinterlässt vor den umgebenden Berggipfeln ein einprägsames Bild. Beethovens Worte: „Es hat mich innerlich aufgewühlt“ beschreiben näher den dazugehörigen Gemütszustand der sich nähernden Pilger und Wallfahrer.
Bedanken möchte ich mich bei Herrn Univ. Prof. MMag. Dr. Dietmar W. Winkler für das Interesse an dem Thema und die fortwährende Unterstützung und Betreuung.
Die Arbeit widme ich meinem verstorbenen Ehemann in Dankbarkeit.
Brigitte Lehner
Abkürzungen
AES Archiv der Erzdiözese Salzburg
APKi Archiv Priesterhaus Kirchenthal
DBS Deutsche Bibelanstalt Stuttgart
Details
- Pages
- 468
- Publication Year
- 2026
- ISBN (PDF)
- 9783631944264
- ISBN (ePUB)
- 9783631944271
- ISBN (Hardcover)
- 9783631944257
- DOI
- 10.3726/b23355
- Language
- German
- Publication date
- 2026 (June)
- Keywords
- Mirakelbücher Votivbilder Salzburg Kirchengeschichte Wallfahrt Maria
- Published
- Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. 468 S., 74 s/w Abb., 9 Tab.
- Product Safety
- Peter Lang Group AG