Andreas Bihrer, Mittelalter. utb 6430. Bielefeld: transcript Verlag, 2025, 379 S., zahlreiche farbliche Abb.
3 Seiten
Open Access
Journal:
Mediaevistik
Band 39
Ausgabe 1
Erscheinungsjahr 2026
pp. 243 - 245
Zusammenfassung
Mit etwas Überraschung wird man dieses Buch in die Hand nehmen, in dem vor allem ein studentisches Publikum angesprochen wird, dem das Mittelalter in einer sehr anschaulichen und pragmatischen Art und Weise nahegebracht werden soll. Andreas Bihrer, Historiker an der Universität Kiel, betont gleich eingangs, dass kein absolutes Bild von jener Epoche entworfen werden kann, dass jeder seine eigene Vorstellung entwickeln muss auf der Grundlage der vorhandenen Quellen, dass unser Interesse am Mittelalter bestimmt sein sollte von den Anliegen unserer eigenen Zeit, ohne dass man die historische Dimension über Bord werfe, dass man Abstand davon nehmen müsse, ein enges geographisches oder chronikalisches Konzept zu verfolgen und dass das Mittelalter letztlich nur dann von Bedeutung oder Sinnhaftigkeit sein könne, wenn die heutige Generation von Studenten sich selbst mit Interesse dieser Epoche zuwende. Bihrer setzt die modernste Technologie ein (z.B. QR-Codes für den Zugang zu weiteren Materialien und Quellen) und entwickelt ein Arbeitsbuch, das lebendig, offen, kritisch und Neugier hervorlockend wirkt. Es ist sicherlich über viele Jahre hin entstanden und spiegelt offenkundig umfassend Lehrerfahrungen.
Details
- Seiten
- 3
- DOI
- 10.3726/med.2026.01.15
- Erscheinungsdatum
- 2026 (August)
- Schlagworte
- andreas bihrer mittelalter bielefeld verlag
- Produktsicherheit
- Peter Lang Group AG