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Die Literarisierung der Macht: Fiktion und Faktualität in der Darstellung der Bundeskanzlerin in Stephan Thomes Roman Die Spiele (2024)

von Santhia Velasco Kittlaus (Autor:in)
10 Seiten
Open Access
Journal: literatur für leser:innen Band 47 Ausgabe 3 Erscheinungsjahr 2024 pp. 267 - 276

Zusammenfassung

Wie lässt sich die deutsche Bundeskanzlerin a. D. literarisch fiktionalisieren? Stephan Thomes unter seinem bürgerlichen Namen Stephan Schmidt veröffentlichter Kriminalroman Die Spiele entwirft ein geopolitisch brisantes Szenario, in dem eine deutsche Bundeskanzlerin als Nebenfigur mit transkultureller Handlungsmacht auftritt. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Anklage eines deutschen Spiegel-Journalisten in Shanghai, der wegen Mordes an einem mosambikanischen IOC-Funktionär unschuldig zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Die an der Lösung des Falls beteiligten Parteien, darunter auch die Kanzlerin, stellen eigene Interessen sowie eine politische Lösung über Gerechtigkeit. Dieser Beitrag untersucht die narrative Funktion der Figur der Kanzlerin anhand der Darstellung ihrer interkulturellen Handlungsmacht in der Krise. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage, welche politische Relevanz kontrafaktische Fiktionen im Gegenwartsroman entfalten können.

Details

Seiten
10
DOI
10.3726/lfl.2024.03.06
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
Kriminalroman interkulturelle Handlungsmacht Kontrafaktik Kanzlerin Post-Truth
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Santhia Velasco Kittlaus (Autor:in)

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Titel: Die Literarisierung der Macht: Fiktion und Faktualität in der Darstellung der Bundeskanzlerin in Stephan Thomes Roman Die Spiele (2024)