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Die Spielarten der (Wald-)Natur in Ludwig Tiecks William Lovell (1795/96)

von Anna Traurig (Autor:in)
14 Seiten
Open Access
Journal: literatur für leser:innen Band 48 Ausgabe 1 Erscheinungsjahr 2025 pp. 1 - 14

Zusammenfassung

Der Beitrag untersucht das Waldmotiv in Tiecks erster Fassung seines William Lovell (1795/96) und möchte dahingehend zeigen, dass in Tiecks Briefroman dreierlei Spielarten der Waldnatur inszeniert werden. Diese stehen, wie zunächst verdeutlicht werden soll, in enger Verbindung mit dem gleichnamigen Protagonisten des im Denkhorizont der Aufklärung verhafteten Briefromans. Gleichzeitig legen die (Wald-)Naturen in ihrem Zusammenspiel bereits Zeugnis von einem epochalen Wandel ab, der mit Tiecks Roman Franz Sternbalds Wanderungen (1798) seine konsequent romantische Ausprägung erfahren wird, aber schon im Lovell eine Neuausrichtung des zeitgenössischen Mensch-Natur- und Mensch-Mensch-Verhältnisses erkennen lässt.

Details

Seiten
14
DOI
10.3726/lfl.2025.01.01
Open Access
CC-BY
Erscheinungsdatum
2026 (August)
Schlagworte
Waldeinsamkeit Ideengeschichte Plant Studies Seelenlandschaft Ökosystem
Produktsicherheit
Peter Lang Group AG

Biographische Angaben

Anna Traurig (Autor:in)

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Titel: Die Spielarten der (Wald-)Natur in Ludwig Tiecks William Lovell (1795/96)