Eigen, Eigentum, Eigentümlich.
Zur Bedeutung des Inventars für die Form des Romans am Beispiel von Kim de l’Horizons „Blutbuch“
16 Pages
Open Access
Journal:
Zeitschrift für Germanistik
Volume 36
Issue 3
Publication Year 2026
pp. 617 - 632
Summary
Das Inventar ist eine lang etablierte Verwaltungsform, die zur Katalogisierung von Eigentum und zur Bestimmung von Eigentumsverhältnissen verwendet wird. Der folgende Beitrag untersucht die Aneignung des Inventars in der Gattungsgeschichte des Romans im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart. Die Untersuchung zeigt, dass Kim de l’Horizons Blutbuch (2022) wie seine historischen Vorgänger das Inventar einsetzt, um Genealogien zu erzählen, Verluste zu verarbeiten und das eigene Ich zu entwerfen.
Details
- Pages
- 16
- DOI
- 10.3726/92179_617
- Open Access
- CC-BY
- Publication date
- 2026 (August)
- Keywords
- Blutbuch Eigentumsnarrativ Inventar Roman
- Product Safety
- Peter Lang Group AG