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Sprach- und Kulturkontakt in den Neuen Medien

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Ulla Kleinberger Günther and Franc Wagner

Mit der globalen Verfügbarkeit neuer Medien verändern sich unsere Informations- und Kommunikationsgewohnheiten. Dieser Band geht der Frage nach, welchen Einfluss die veränderte Mediennutzung auf den Kontakt zwischen Sprachen und Kulturen hat. Die Beiträge befassen sich mit den Konsequenzen der weltweiten Verfügbarkeit neuer Medien für eine neue Informationsethik, mit Veränderungen im Kodesystem einzelner Sprachgemeinschaften und mit neuen Formen der Partizipation am globalen Diskurs durch die Nutzung neuer Kommunikationsformen. Unter anderem werden die Bedingungen für den Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Kulturen durch die Kommunikation in neuen Medien untersucht, wobei einzelne Beiträge von erfolgreich verlaufenen Sprach- und Kulturkontakten in neuen Medien berichten. Sie zeigen auf, wie und unter welchen Bedingungen sich neue Möglichkeiten des Sprach- und Kulturkontakts eröffnen.

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Franc Wagner Die neuen Medien als Herausforderung für den Sprach- und Kulturkontakt 9

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Die neuen Medien als Herausforderung für den Sprach- und Kulturkontakt FRANC WAGNER Mit der globalen Verfügbarkeit neuer Medien verändert sich der Sprach- und Kulturkontakt in vielfältiger Weise. In dieser Einleitung sollen einige Aspekte dieser Thematik kurz vorgestellt werden. Diese sind auch Gegenstand der Beiträ- ge dieses Bandes: Welchen Einfluss hat die veränderte Mediennutzung auf den Sprachkontakt? Bilden sich in den neuen Medien neue Kodesysteme heraus? Fördern neue Kommunikationsformen den interkulturellen Medienkontakt? Wird durch den Sprachkontakt im Internet die individuelle und die allgemeine Sprach- kompetenz gefördert? Unter welchen Bedingungen wird aus einem Sprach- ein Kulturkontakt? 1. Mediennutzung Die neuen Medien haben unsere Mediennutzung verändert. Das Inter- net ist zum beliebtesten Medium noch vor dem Fernsehen avanciert: Bereits in einer Studie der Online Publishers Association von 2004 [OPA] entschieden sich auf die Frage, welche Medien sie bis zum Lebensende nutzen würden, die meisten Befragten (45 %) für das Internet. Damit rangiert es vor dem Fernsehen (35 %). Medien wie Buch, Radio, Zeitung, Video, DVD, Computerspiel und Zeitschrift folgen auf den weiteren Rängen. Bemerkenswert an diesem Ergebnis ist, dass sich die Zahlen auf die Gesamtheit aller untersuchten Alters- gruppen (18 bis 54) beziehen. In der Altersgruppe 18–24 präferierten ca. 50 % das Internet, in der Gruppe 24–34 waren es 44 % und in der Franc Wagner 10 Gruppe 35–54 noch 43 %. Dies zeigt deutlich, dass das Internet nicht nur ein Medium für die Jugend ist,...

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