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Einführung in die germanistische Linguistik

Elke Hentschel and Theo Harden

Die vorliegende Einführung besteht aus 16 Einheiten, die alle so konzipiert sind, dass sie auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Jedes Kapitel führt in einen bestimmten Bereich der Linguistik ein: in Semantik, Sprachgeschichte, Spracherwerb, mentales Lexikon, Pragmatik, Dialektologie, Phonetik, usw. Als Ausgangspunkt und Kapitelüberschrift dienen dabei beispielsweise Fragen wie «Können Wörter müde machen?» (Semantik), «Gibt es Sprachen ohne Grammatik?» (Syntax), «Was ist Deutsch eigentlich für eine Sprache?» (Sprachgeschichte) oder «Wo sind die Wörter im Kopf und wie greift man auf sie zu?», die zugleich das Konzept dieses Buches illustrieren: Die wichtigsten linguistischen Themenkomplexe und Grundlagen sollen nicht nur in leicht zugänglicher und gut verständlicher Form vermittelt werden, sondern es soll auch Neugier auf die Fragen geweckt werden, um die es jeweils geht. Vorkenntnisse werden dabei bewusst nicht vorausgesetzt. Da eine Einführung naturgemäß nur jeweils einen begrenzten Einblick in ein Themengebiet geben kann, werden am Ende jeder Einheit stets auch Literaturtipps zur weitergehenden und vertieften Beschäftigung mit dem behandelten Thema gegeben.
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Vorwort

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Die Grundlage der vorliegenden Einführung in die Sprachwissenschaft bildet die langjährige Lehrerfahrung beider Autoren, die an unterschiedlichen Universitäten und in verschiedenen Ländern Einführungsvorlesungen und -kurse für Studierende der ersten Semester durchgeführt haben. Die Themen, die in solchen Lehrveranstaltungen üblicherweise vermittelt werden, um die Grundlagen für das weitere Studium zu legen, wurden in Kapitel aufgeteilt, die mit dem Namen der Autorin bzw. des Autors versehen sind.

Unser Ziel war einerseits ein Buch, das man von Anfang bis Ende durcharbeiten kann, um sich so einen guten Überblick über die wichtigsten Grundlagen und Arbeitsgebiete der Linguistik zu verschaffen. Andererseits sollte es aber ebenso gut möglich sein, die einzelnen Kapitel als selbständige kurze Einführungen in das jeweilige Themengebiet zu nutzen. Daher ist jedes einzelne Kapitel als eigenständige Einheit konzipiert, die kein Vorwissen aus anderen Kapiteln voraussetzt; und somit ist auch die Reihenfolge, in der die Kapitel gelesen werden sollten, nicht vorgegeben.

Am Ende eines jeden Kapitels findet sich ein kleines Literaturverzeichnis, in dem sowohl die im Kapitel zitierte Literatur als auch jeweils einige Tipps zum Weiterlesen zu finden sind; letztere sind mit einem Pfeil gekennzeichnet. Dass diese beiden Texttypen nicht einzeln aufgeführt werden, liegt schlicht daran, dass sie sich in vielen Fällen überschneiden, so dass ein und dieselben Bücher oder Aufsätze mehrfach hätten aufgeführt werden müssen.

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