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«Futura contingentia, necessitas per accidens» und Prädestination in Byzanz und in der Scholastik

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Stamatios Gerogiorgakis

Die Studie stellt einen direkten Vergleich zwischen der Scholastik und der byzantinischen Philosophie und Theologie dar. Sie stellt Lehren der Philosophie und Theologie des Hoch- und Spätmittelalters einander gegenüber und bespricht diese in kritischer, jedenfalls nicht in doxographischer Hinsicht.

Die Zeitlogik hat ihren Ursprung in der Antike. In der Spätantike und insbesondere im Mittelalter erlangten ihre Resultate auch eine theologische und politische Brisanz. Das Studium der Semantik von Sätzen über Zukunftsereignisse, die eintreten oder auch ausbleiben können, sowie das Studium der Semantik von Sätzen über Vergangenheitsereignisse lehren uns Einiges über Zukunftserwartungen. Zusätzlich ist der Vergleich lateinischer und griechischer mittelalterlicher Quellen zur Zeitlogik bezeichnend für die Reichweite der philosophischen Reflektion in der mittelalterlichen Weltanschauung.

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Vorwort

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Der vorliegende Band stellt eine revidierte und verbesserte Version meiner Untersuchung mit dem Titel Zeit, Zwang und Kontingenz dar, die am 6. April 2011 von der Universität Erfurt als Habilitationsschrift angenommen wurde. Aufgrund derselben und des Probevortrags wurden mir am 15. Juni 2011 die Lehrbefähigung sowie die Lehrbefugnis an der vorgenannten Universität für die Fächer Philosophie und Religionswissenschaft erteilt.

Die Untersuchung ging aus dem Erfurter Forschungsprojekt „Zeitvorstellungen im westlichen und östlichen Hoch- und Spätmittelalter“ hervor, das durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1173 („Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“) ermöglicht wurde. Ohne die großzügige Unterstützung der DFG zwischen den Jahren 2005 und 2011, auch ohne ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Jahr 2004, während dessen ich den Projektentwurf erstellte und den Förderungsantrag stellte, wäre diese Untersuchung wahrscheinlich nicht zustande gekommen.

Einen herzlichen Dank an folgende Institutionen möchte ich an dieser Stelle aussprechen: an die Universität Erfurt, die mir ihre Infrastruktur zur Verfügung stellte; an die Bayerische Staatsbibliothek in München sowie an die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale, wo Teile der Forschung durchgeführt wurden; schließlich an die Prager Nationalbibliothek der Tschechischen Republik (Národní knihovna České Republiky), deren Handschriften ich studieren durfte.

Folgenden Personen möchte ich meine Dankbarkeit äußern: den Gutachtern meiner Habilitationsschrift Prof. Dr. Josef Freitag,...

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