Show Less
Restricted access

Ästhetische Erfahrungen

Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung

Series:

Sabine Grosser, Katharina Köller and Claudia Vorst

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur ästhetischen und kulturellen Bildung gehen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen der Frage nach, was ästhetische Erfahrungen sind. Indem sie interdisziplinär sowie ästhetisch-transformatorisch arbeiten, können sie erörtern, wie sich etwas derart Flüchtiges und der Subjektivität Verhaftetes empirisch fassen und in Bildungsinstitutionen initiieren und vermitteln lässt. In den Projekten verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den gewohnten Lernort, übersetzen Materialien in Sprache und Schrift, Texte in Film oder Literatur in Tanz oder werden dazu angehalten, ihre eigenen Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen.

Show Summary Details
Restricted access

Schulische und außerschulische literarische Bildung im Vergleich – Theoretische Befunde und didaktisch-methodische Stichproben zum Umgang mit Kinderliteratur in Literaturunterricht und Literaturmuseum (Juliane Eckhardt / Claudia Kukulenz)

Extract

Juliane Eckhardt und Claudia Kukulenz

Schulische und außerschulische literarische Bildung im Vergleich – Theoretische Befunde und didaktisch-methodische Stichproben zum Umgang mit Kinderliteratur in Literaturunterricht und Literaturmuseum

Abstract: After illuminating the scientifical discussion on Museums of Literature, the paper deals with the conduction of empirical research on the didactic potential of experiences made at these institutions, thus showing to what extent literary education differs in and outside of schools.

Im Kontext des umrissenen Konzepts wird als Ziel der literarischen Bildung die Befähigung zur aktiven Teilhabe am literarischen und kulturellen Leben verstanden (vgl. Eckhardt 2016a, S. 258 f.). Zu den Gegenständen einer solchen literarischen Bildung gehört neben den gattungs- und medienspezifischen und historischen Erscheinungsformen von Literatur seit dem Paradigmenwechsel der 1970er Jahre prinzipiell auch die – für den vorliegenden Beitrag relevante – Kinderliteratur.

Einen Schwerpunkt der Untersuchung stellt die ästhetisch-fiktionale Literatur dar, die als Bestandteil kultureller Bildungsinhalte betrachtet wird. Dies erscheint insofern aussichtsreich, als ästhetisch-kulturelle Bildung spätestens seit dem UNESCO-Kongress von 2006 in Lissabon zunehmende Beachtung und Förderung erfährt. So engagiert sich die Stiftung Mercator im Rahmen eines international angelegten Projekts „für ein Bildungsangebot, das für alle zugänglich ist und zugleich kognitive, emotionale und ästhetische Prozesse einbezieht[…]“. Nach Geschäftsführer Bernhard Lorentz ist kulturelle Bildung „hiervon ein unverzichtbarer Teil.“ (vgl. Bamfort 2010, S. 9) Dementsprechend definiert Eckart Liebau kulturelle Bildung „als Bildung, in der der Zusammenhang von Wahrnehmung, Ausdruck, Darstellung und Gestaltung der Welt vorrangig...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.