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Ästhetische Erfahrungen

Theoretische Konzepte und empirische Befunde zur kulturellen Bildung

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Sabine Grosser, Katharina Köller and Claudia Vorst

Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur ästhetischen und kulturellen Bildung gehen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen der Frage nach, was ästhetische Erfahrungen sind. Indem sie interdisziplinär sowie ästhetisch-transformatorisch arbeiten, können sie erörtern, wie sich etwas derart Flüchtiges und der Subjektivität Verhaftetes empirisch fassen und in Bildungsinstitutionen initiieren und vermitteln lässt. In den Projekten verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den gewohnten Lernort, übersetzen Materialien in Sprache und Schrift, Texte in Film oder Literatur in Tanz oder werden dazu angehalten, ihre eigenen Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen.

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„Ich habe die Wörter so vertanzt, wie sie sich für mich angefühlt haben“. Eine qualitative Studie zur Erfassung ästhetischer Transformationsprozesse (Verena Freytag / Inga Pohlmeier)

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Verena Freytag und Inga Pohlmeier

„Ich habe die Wörter so vertanzt, wie sie sich für mich angefühlt haben“. Eine qualitative Studie zur Erfassung ästhetischer Transformationsprozesse

Abstract: In aesthetic education, transforming one kind of art into another is a common teaching method. Nevertheless, we have no profound knowledge of what exactly happens, when people interpret a picture, a poem or music as dynamic physical movement. This article presents first results of a qualitative study exploring the creation of movements as translations of poems.

Auch wenn das Transformieren eines ästhetischen Produkts in ein anderes (z. B. Bild in Tanz oder Bewegung, Sprache in Musik) in den musisch-literarischen Fächern ein häufig genutztes Verfahren ist, um bei Schülerinnen und Schülern ästhetisches Verhalten anzuregen, gibt es aus empirischer Sicht bislang erst wenige Erkenntnisse zur Erforschung von Transformationsprozessen (vgl. aber z. B. Kranefeld 2008a; 2008b; Freytag 2015). Die hier vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Transformationsprozessen eines Gedichts in Tanz. Grundlage ist eine qualitative Studie, die im Rahmen eines universitären (Wahlpflicht-) Seminars (Kreative Bewegungserziehung und kreatives Schreiben) mit Lehramtsstudierenden durchgeführt wurde. Dabei liegt der Fokus auf dem individuellen Vorgehen der Akteure, also ihren eigenen „perzeptiven, sensomotorischen, apperzeptiven und darstellerisch-expressiven Möglichkeiten und Grenzen“ (Mollenhauer et al. 1996, S. 72), und auf den für sie subjektiv bedeutsamen Themen. Im Rahmen der vorliegenden Studie sind dabei folgende Fragen leitend: 1) Wie gehen die Studierenden vor, wenn sie ein Gedicht in Bewegung...

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