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Subjunktionen im Mittelhochdeutschen

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Oksana Fofulit

Gegenstand dieser Untersuchung ist die Ermittlung und Beschreibung des Bestandes der mittelhochdeutschen Subjunktionen auf der Grundlage eines handschriftentreuen Textkorpus. Die Autorin analysiert und beschreibt die Funktionen der Subjunktionen, ihre Verteilung in Sprachraum, Zeit und Textart sowie ihre Herkunft und Entwicklung. So kann sie aufzeigen, welche der Subjunktionen absterben und welche neu aufkommen, wo es zu funktionalen Verschiebungen kommt und welche regionalen Unterschiede bei den Subjunktionen im Korpus beobachtbar sind.

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4 Zur Häufigkeit von Subjunktionen in den einzelnen Texten des Korpus

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4 Zur Häufigkeit von Subjunktionen in den einzelnen Texten des Korpus

Insgesamt sind im Korpus 132 unterschiedliche Subjunktionen belegt, die 17.645-mal einen Nebensatz einleiten. Ausgeschlossen wurden die Belege mit als(ô/e), daz, obe sowie sô, die eine rein syntaktische Funktion ausüben, d. h. die Attribut-, Explikativ-, Objekt-, Relativ- und Subjektsätze einleiten. Ausgesondert wurden auch Belege mit daz und obe in den restriktiv-konditionalen sowie konditionalen Konstruktionen wie ez ne sî daz, ez ne sî obe, ist daz, wære obe u. Ä.180

Von 102 Texten des Korpus haben 5 Texte den absoluten Zahlen nach über 300 Belege (genauer zwischen 314 und 331 Belege) (vgl. Anhang 2 und 3). Die meisten Belege hat IV-2-P1_DvATr, nämlich 331, was 1,87 % der Gesamtsumme der Belege (17.645) entspricht. Danach kommen IV-3-P2_PrSch (318, 1,80 %), III-2-P1_ZwBR (317, 1,79 %), IV-3-V1_RWchr und I-0-P2_WNot (je 314, je 1,78 %). 39 Texte haben zwischen 204 und 293 Belege. In 34 Texten beträgt die Anzahl der Belege zwischen 104 und 195. 23 Texte haben zwischen 11 und 95 Belege. Lediglich 7 Belege hat I-0-V1a_Ez, das auch dem Umfang nach der kürzeste Text im Korpus ist.

38 % der Texte haben zwischen 200 und 300 Belege. 63 % der Texte haben mehr als 150 Belege mit Nebensätzen. Den absoluten Zahlen nach kommen die Subjunktionen nicht selten in den untersuchten Texten vor. In Bezug auf die einzelnen Sprachräume...

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