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Mehrsprachigkeit in der Lehrerbildung

Modelle, Konzepte und empirische Befunde für die Fremd- und Zweitsprachendidaktik

Edited By Isabelle Mordellet-Roggenbuck, Markus Raith and Katja Zaki

Der Sammelband umfasst theoretisch-konzeptionelle und empirische Beiträge aus der Romanistik, Germanistik / DaF-DaZ, Anglistik und den Bildungswissenschaften. Die Beiträge beleuchten unterschiedliche Dimensionen von Mehrsprachigkeit und diskutieren ihre Relevanz für die universitäre Fremdsprachenlehrerbildung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie angehende Lehrkräfte auf die Herausforderungen individueller, gesellschaftlicher und schulischer Mehrsprachigkeit vorbereitet werden können und welche Strategien zur Förderung von Mehrsprachigkeit zu entwickeln sind. Der Band vertieft die Vorträge und Diskussionen des 2017 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg abgehaltenen Symposiums zur Mehrsprachigkeit im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Fachdidaktik

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Funktionale Mehrsprachigkeit – Ein Gewinn trotz Sprachmischungen und Transfer? Was gesamtsprachliche Fähigkeiten bei migrationsbedingter Mehrsprachigkeit vor dem Eintritt in die Grundschule verraten

Zeynep Kalkavan-Aydın

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Abstract: While code-switching is regarded in researches on multilingualism as a natural phenomenon, in public debates it is a very controversial issue and often assessed as a sign of twofold ‘half-lingualism’. This article focuses on the question of how bilingual preschool children (in Germany) with Turkish as their first language mix their languages in reading and narrative discourses in the longitudinal study “SPREEZ” (“Sprachentwicklung in Erst- und Zweitsprache”). The analysis, which is based on linguistic categories, incorporated three case studies. The results of the analysis showed not only a difference in the frequency of the use of these children of both languages German and Turkish, but also clear preferences on the lexical and functional level became apparent. It can be clearly seen, that code-switching does not negatively affect the processes of narration.

Die weltbeste Lehrerin 2018, Andria Zafirakou, bekam den sog. Global Teacher Prize, weil sie Grundkenntnisse von 35 Sprachen beherrscht.1 Die Britin hat sich im Laufe ihrer Dienstzeit alle Sprachen angeeignet, die in ihrer Klasse präsent sind. Dies hat sie nicht ohne Grund getan. Es kann durchaus hilfreich sein, wenn man einen Einblick in die Erstsprachen der Schülerinnen und Schüler gewinnt. Nicht nur, um mögliche Übertragungsfehler zu verstehen, sondern auch, um zu erkennen, wie die eigene Erstsprache funktioniert. Am besten geschieht dies, wenn man aus der Perspektive – oder besser gesagt – aus den Sprachen der Kinder auf die eigene, für manche eben fremde, Sprache schaut.

Mehrsprachigkeit, insbesondere die migrationsbedingte, findet in...

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