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Fürs Leben gelernt - Die berufsbildende Waldorfschule

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Edited By Klaus Peter Freitag, Wilfried Gabriel and Jürgen Peters

Die gegenwärtigen Herausforderungen unseres Bildungswesens benötigen zukunftsweisende Konzepte, die Lernen und Arbeiten, allgemeine und berufliche Bildung miteinander verbinden. Die vorliegende Publikation zeigt, welche konkreten Ansätze und langjährigen Erfahrungen die (berufsbildende) Waldorfschule hierzu beisteuern kann. Durch eine empirisch biografische Langzeitstudie der Absolventen der Hiberniaschule − als Waldorfschule ehemals Träger eines BLK-Modellversuchs − wird deren Nachhaltigkeit wissenschaftlich bestätigt. Aktuelle Modelle und Konzepte verweisen auf Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu einem neuen Bildungsverständnis im Kontext gesellschaftlicher Reformbemühungen.

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Dokument I Herner Erklärung

Bildungskongress Herne 18.1–20.1.2018

Herner Erklärung

Das deutsche Bildungswesen steht vor enormen Problemen: Es geht um mangelnde Bildungsgerechtigkeit, zunehmenden Akademisierungswahn, fehlende Anerkennung des praktisch-beruflichen Lernens, Inklusion als Sparmodell, Segregation statt Integration und den Digitalisierungshype in den Schulen.

Der Bildungskongress an der Hiberniaschule in Herne machte beispielhaft deutlich, wie Integration von beruflicher und allgemeiner Bildung gelingen kann und welche innovative Kraft in einem dualen Bildungskonzept für die aktuelle Bildungsdiskussion und notwendigen Reformprozesse liegt! Die Probleme unseres Bildungssystems – und mithin auch die Gestaltungsaufgaben der Zukunft – fordern einen grundsätzlichen Reformwillen!

Nach Maßgabe der Erkenntnisse des Herner Bildungskongresses bedeutet das insbesondere:

1. Es braucht einen humaneren Bildungsbegriff, der die Spaltung von allgemeiner und beruflicher Bildung überwindet und auf die ganzheitliche Entfaltung aller schöpferischen Begabungspotenziale des Menschen zielt! Das praktische Lernen und der Erwerb von beruflichen Qualifikationen müssen als wesentliche Mittel der Persönlichkeitsentwicklung verstanden und pädagogisch gestaltet werden. Mit künstlerisch-kreativem Tun als vermittelnde Mitte soll sich der Mensch durch die Trias von Theorie, Kunst und Praxis in deren Wechselbezug als gesellschaftlich mündige Persönlichkeit und zur Freiheit berufenes Wesen entfalten.

2. Ein solches Bildungskonzept muss bildungsorganisatorisch durch vielseitigere und flexiblere Bildungsgänge umgesetzt werden. Ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand muss durch moderne Unterrichtsformen – des kognitiven, kreativen und praktischen Lernens – neu gestaltet werden. Die Devise heißt: Differenzieren statt Selektieren! Eine Selektion nach Lernwegen spaltet die Lernbereiche und trennt die Kinder und Jugendlichen voneinander. Durch ein gestuftes, vielseitiges Angebot sollten kognitive und berufliche Qualifikationen parallel erworben werden können. Und dies in einem gemeinsamen sozialen Lernverbund! Im Erlebnis der Arbeit als Arbeit für andere bildet sich durch das berufliche Lernen gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein!

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3. Auch das Prüfungs- und Berechtigungswesen muss reformiert werden. Statt vertikaler, paralleler und einseitiger Lernwege, die auf entsprechende Abschlüsse zielen, bedarf es flexiblerer, horizontaler Vernetzungsmöglichkeiten. Qualifikationen, die an einem Lernort erworben werden, müssen an einem anderen Lernort weiterverwendet werden können. Das praktische Lernen muss so anerkannt werden, dass es zu weiteren beruflichen Qualifikationen führt. Entsprechende Module und Bausteine sollen zu anschlussfähigen Lernwegen berechtigen. Dazu gehören auch die Zugänge zu Hochschulen über berufliche Qualifikationen!

Mit diesen Überlegungen stellt sich die Vision eines reformierten Bildungswesens als Baumstruktur dar: ein einheitlicher, breiter Stamm mit vielseitigen Lernangeboten, der sich nach oben immer weiter differenziert. Stehen am Anfang die Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund, so gestalten sich die zweigartigen Verschränkungen von allgemeinem und beruflichem Lernen am Ende immer mehr durch die gesellschaftlichen Anforderungen und Spezialisierungen der Arbeitswelt. Jeder kann so in gegenseitiger Anerkennung sein jeweils Eigenes finden. Keiner muss verloren gehen. Und das System muss keine Verlierer produzieren.

Die Veranstalter dieses Bildungskongresses möchten zu einer überregionalen Bildungsinitiative aufrufen! Die Waldorfschulen haben seit Jahren und Jahrzehnten Erfahrung mit einem ganzheitlichen, kognitiven, künstlerischen und praktischen Lernangebot. Einige Waldorfschulen (Herne, Kassel, Nürnberg, Berlin, Waldorf-Berufskollegs in NRW) verfügen ebenso über unterschiedliche Konzepte der Verbindung von beruflichem und allgemeinbildendem Lernen und beschreiten dabei neue Wege.

Die gemachten Erfahrungen können wissenschaftlich aufgearbeitet und in Schulen praktisch weiterentwickelt werden -- als Beitrag der Waldorfschulen zum bildungspolitischen Diskurs unter den aktuellen Fragestellungen.

Unter Mitwirkung von Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik soll dies in einem überregionalen Modellversuch geschehen.

Im Zentrum stehen die Einrichtungen arbeits- und berufspädagogischer Entwicklungswerkstätten, die in Arbeitsgruppen aus Vertretern verschiedener Einrichtungen organisiert den thematischen Aufgabenstellungen nachgehen und die Rahmenbedingungen wie Konkretisierungsmöglichkeiten der skizzierten Reformansätze ausloten sollen.

 

Als Ziele der Reformansätze fordert die Herner Initiative:

1. Die Entwicklung und Umsetzung eines neuen (trialen) Bildungsverständnisses, welches eine Aufwertung des praktischen und beruflichen Lernens einschließt!

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2. Die Schaffung von organisatorischen Rahmenbedingungen, die eine flexible und didaktisch koordinierte Integration von allgemeiner beruflicher Bildung ermöglichen!

3. Mehr Gestaltungsspielräume im Prüfungs- und Berechtigungswesen, die zu einer breiten Palette von doppelqualifizierenden Lernangeboten mit weiterführenden Zugangsberechtigung führen können!

Herne, 20.1.18

Dokument II Modellprojekt:

Handeln können – Lernend arbeiten – arbeitend lernen

(Kurzfassung/Konzept)

Grundlegung

In den Morgensprüchen Rudolf Steiners und der Freien Waldorfschulen heißt es bis Klasse 4 „… das ich kann arbeitsam und lernbegierig sein …“. Und in dem Spruch für die oberen Klassen „…, dass Kraft und Segen mir zum Lernen und zum Arbeiten in meinem Innern wachsen“. Diesen Impuls zu pflegen und weiter zu entwickeln im Sinne einer echten Menschheitsentwicklung ist Hintergrund dieses hier vorliegenden Antrags.

Der Impuls der ersten Waldorfschule für eine neue Bildung konnte nur verwirklicht werden, weil sich eine Menschengemeinschaft zusammenfand, für die Begeisterung und Bodenhaftung keine Gegensätze, sondern der Treibstoff ihres Pioniergeistes waren. Ohne Begeisterung kann nichts Neues entstehen und ohne Bodenhaftung bleibt auch die schönste Idee nur ein Traum. Viele Menschen haben seitdem an der Entwicklung dieser Pädagogik mitgewirkt. Eine lebendige Waldorfschule ist ja niemals fertig, sondern immer zugleich Frucht der Arbeit an gemeinsamen Zielen und neue Arbeit an den nächsten Herausforderungen, damit für die Kinder und Jugendlichen eine Umgebung geschaffen werden kann, innerhalb derer sie ihre eigenen Fähigkeiten und Kräfte entdecken und entwickeln können.

Die unglaubliche pädagogische Vielfalt und Fülle, die durch die Aktivitäten um „Waldorf 100“ sichtbar wird, zeigt die schöpferische Kraft dieses Impulses, der noch weitere zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten in sich birgt. Naturgemäß beruht dies auf dem breit angelegten Ursprung der Waldorfpädagogik (Dreigliederungsbewegung) und ihrem gesellschaftspolitischen Auftrag.

Nur wenige Tage, nachdem Rudolf Steiner 1919 dem zukünftigen Kollegium den dreigliedrigen Kurs der „Allgemeinen Menschenkunde“ mit auf den Weg gegeben hatte, sagt er: „… Wir müssen den Mut haben, lernend ←152 | 153→zu arbeiten, arbeitend zu lernen. Anders kommt der Mensch in die Zukunft und ihre Forderungen nicht hinein.“ Dass er das ganz konkret für den neu zu begründenden Schulimpuls meinte, wird deutlich, wenn er im weiteren Verlauf nicht nur die praktisch-künstlerischen Anteile des Unterrichtes etabliert, sondern selbstverständlich davon ausgeht, dass es für die älteren Schüler eine praktisch-berufliche Tätigkeit in produzierenden Werkstätten geben müsse. Nur mit großer Enttäuschung kann er zur Kenntnis nehmen, dass die damaligen Verhältnisse dies nicht zulassen.

Heute sind der handlungsorientierte Unterricht der Unterstufe und die praktisch-künstlerischen Anteile nicht nur ein wesentlicher Bestandteil dessen, was die Waldorfpädagogik in der Wahrnehmung von außen ausmacht, sondern in Wirtschaft und Politik wächst die Erkenntnis, dass eine rein akademisch orientierte Bildung nicht nur ganze Bereiche ohne geeignete Schulabgänger lässt, sondern dass das Fehlen praktisch-beruflicher Bildungsanteile auch die Persönlichkeitsbildung des Individuums unvollständig zu lassen droht.

In Anknüpfung und nach Maßgabe des Bildungskongresses in der Hiberniaschule in Herne (18. bis 20.01.2018) ist im Schuljahr (2018/19) eine Bildungsinitiative auf den Weg gebracht worden, die praktisch weiter umgesetzt werden soll.

 

Ziele im Anschluss an die Herner Erklärung:

Die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Bildungsverständnisses, welches eine Aufwertung des praktischen und beruflichen Lernens einschließt! Sie zielt auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Entfaltung aller Begabungspotenziale junger Menschen.

Die Schaffung von organisatorischen Rahmenbedingungen, die eine flexible und didaktisch koordinierte Integration von allgemeiner beruflicher Bildung ermöglichen!

Mehr Gestaltungsspielräume im Prüfungs- und Berechtigungswesen, die zu einer breiten Palette von doppelqualifizierenden Lernangeboten mit weiterführenden Zugangsberechtigungen führen können!

 

Entsprechend erfolgen die strategische Ausrichtung und Umsetzung:

Bildungspolitisch und wissenschaftlich:

Einbringen der Initiative in den aktuellen bildungspolitischen Diskurs durch weitere Publikationen und Präsentationen auf Fachtagungen. Weiterer Ausbau des Netzwerkes.

So ist zum Beispiel für bestimmte Vorhaben eine Zusammenarbeit mit der GAB München vereinbart.

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Praktische Umsetzung:

Die Waldorfschulen, die bereits über unterschiedliche Konzepte der Verbindung von beruflichem und allgemeinbildendem Lernen verfügen, haben ihre Mitwirkung an der gemeinsamen Weiterentwicklung der Ansätze erklärt. Die sind insbesondere die Waldorfschulen in Kassel, Nürnberg, Darmstadt, die Hiberniaschule in Herne, die Emil-Molt-Akademie in Berlin und die sechs Waldorf-Berufskollegs in NRW.

Weitere engagierte Schulen wollen je nach eigenem Profil ihre vorhandenen Ansätze des praktischen Lernens modellhaft im Sinne der Bildungsinitiative weiter entwickeln und erhalten entsprechende Hilfestellungen und Unterstützung.

Einige Schulen im Aufbau wollen eigene Konzepte des praktischen Lernens und/oder neue Wege der Integration von allgemeiner und beruflicher Bildung von Anfang an entwickeln und erhalten ebenfalls entsprechende Hilfestellungen Unterstützung.

Ansatz: Pädagogische Entwicklungswerkstätten als Instrument qualitativer Handlungsforschung

Kernstück der Umsetzungsstrategie ist die Einrichtung von arbeits- und berufspädagogischen Entwicklungswerkstätten zur curricularen Konkretisierung und bildungstheoretischen Vertiefung wie zur konsultativen Beratung1.

Die Entwicklungswerkstätten sind dabei in Arbeitsgruppen aus Vertretern verschiedener Einrichtungen organisiert, die entsprechenden thematischen Aufgabenstellungen nachgehen. Es wird sowohl vor Ort in den Einrichtungen als auch auf regelmäßigen Arbeitstreffen (Thementagen) gearbeitet, wo Ergebnisse miteinander abgeglichen und unter gemeinsamen Fragestellungen weiterentwickelt werden.

Der Prozess wird wissenschaftlich begleitet und koordiniert, inhaltlich stimuliert (qualitative Handlungsforschung) und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Fachtagungen, Publikationen).

 

Gemeinsame Aufgabenstellungen und Ebenen der Zusammenarbeit:

Am 16.06. und am 17.11.2018 fanden in Kassel im Rahmen des Modellprojekts die pädagogischen Entwicklungswerkstätten statt. In der letzten Veranstaltung beteiligten sich auch 200 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen in Herne, Kassel und Nürnberg, die in einer beruflichen Ausbildung sind. An dem Modellprojekt sind über 80 Personen dauerhaft interessiert, Vertreter von über 30 Waldorfschulen und weiteren Bildungseinrichtungen.

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Auf den Veranstaltungen wurden gemeinsame Frage- und Aufgabenstellungen vereinbart, die auf verschiedenen Ebenen bearbeitet werden:

1) Praktisches Lernen in der Schule/berufliche Grundqualifizierung (5–12. Klasse):

Bestandsaufnahme der vorhandenen Ansätze des praktischen Lernens an den jeweiligen Schulen.

Didaktisch-methodische Lehrplanarbeit und Entwicklung von übertragbaren Unterrichtssequenzen/Bausteinen.

Entwicklung eines je schulspezifischen Abschlussportfolios „praktisch berufliche Grundqualifizierung“; Entwicklung von Qualitätsstandards und Verzahnung mit den anderen Ansätzen zum Waldorf-Portfolio.

Entwicklung von zielgruppenorientierten Angeboten zur Lernbegleitung und Kompetenzfeststellung.

Unterstützung konkreter Initiativschulen im Aufbau, z.B. Neue Waldorfschule Dresden u.a.

Langfristig: Anerkennung von Modulen und Baustein für eine weiterführende Berufsausbildung oder ein Studium; ggf. Anerkennung als 1. Lehrjahr, im Sinne der öffentlichen Anerkennung der praktischen Bildung als Allgemeinbildung.

2) Organisations- und Kooperationsformen mit externen Betrieben:

Bestandsaufnahme bestehender Modelle einschließlich Schülerfirmen

Aufbau eines internen Info-Systems/Datenbank dazu: Steckbrief und Ansprechpartner.

Jahresarbeiten: Kooperation mit ZDH.

Weiterentwicklung eines Netzwerkes zur gezielten Unterstützung.

3) Weiterentwicklung der bestehenden berufsbildenden Waldorfschulen

Hier haben insbesondere die Hiberniaschule, die Freie Waldorfschule Kassel und die Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg einen gemeinsamen Austausch und eine Weiterentwicklung moderner Ansätze zur beruflichen Handlungsfähigkeit vereinbart, die durch das Projekt unterstützt werden soll, u.a:

Zukunftsaufgabe „Digitalisierung: gemeinsame Entwicklung von Konzepten (Schwerpunkt Automatisierung).

Vorbereitung von Fachtagungen auf der politischen Ebene zum Bildungswert „praktische Arbeit.

Vorbereitung eines gemeinsamen Projekts zu Übertragbarkeit und Transfer waldorfpädagogischer Ansätze ins öffentliche Bildungssystem.

Rahmenbedingungen und Finanzierungsfragen: z. B. mit der konkreten Unterfrage: wie können Schulen an Mittel des BIBB/Bundes zur Einrichtung/Modernisierung von Lehrwerkstätten kommen?

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(Weitere Themen sollen je nach Situation und Möglichkeiten beteiligter Schulen und Einrichtungen auf künftigen Entwicklungswerkstätten nicht ausgeschlossen werden, z. B.:

Integration und berufliche Qualifizierung,

Praktisches Lernen im Kontext von Inklusion).

Bisherige Schritte und Planungen

Öffentlicher Bildungskongress vom 18.-20.01.2018 in der Hiberniaschule in Herne.

Dokumentation des Bildungskongresses einschließlich der Initiativen, die daraus entstanden sind; erscheint Anfang 2019.

Waldorf-Berufskolleg. Pädagogisches Konzept und Grundlagen. Broschüre 2018

Ausbau des Netzwerkes, z. B. Kooperation mit der GAB München

 

Entwicklungswerkstatt I am 16.06.2018 in Kassel,

Entwicklungswerkstatt II am 17.11.2018 in Kassel,

Entwicklungswerkstatt III am 06.04.2019 zum Thema „Vom Lehrmeister zum Lernbegleiter“ (Arbeitstitel) in der Freien Waldorfschule Kassel,

Entwicklungswerkstatt IV am 18.05.2019 zum Thema „Berufliche Bildung – Markt der Möglichkeiten“ (Arbeitstitel) in der Hiberniaschule in Herne,

Weitere Entwicklungswerkstätten Ende 2019 bis 2021.

 

Öffentliche Fachtagung „Die pädagogische Bedeutung und der Bildungswert ‚praktisches Lernen‘ “ (Arbeitstitel); Anfang 2020,

Öffentliche Fachtagung, zusammen mit dem Projekt Abschlussportfolio der Waldorfschulen „Portfolio und Kompetenzfeststellung“ (Arbeitstitel, geplant im Schuljahr 2019/20).

Öffentliche Fachtagung,

„Zukunftsaufgabe Digitalisierung und Arbeitswelt – Ansätze der Waldorfpädagogik“ (Arbeitstitel),

Öffentliches Forum, zusammen mit dem Arbeitskreis Inklusion im Rahmen des Projektes „Verbreiterung inklusiver Praxis“, geplant im Schuljahr 2019/20,

„Was kommt nach der Schule? Inklusion und Berufsvorbereitung bzw. -bildung in der Schule“ (Arbeitstitel).

 

Publikationen und Präsentationen auf Tagungen z. B. Didacta,

Studie „Fürs Leben gelernt“: Wissenschaftlich evaluierte Bildungslebensläufe ehemaliger Absolventen, erscheint Anfang 2020.

Aufbau eines Informationssystems.

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Anhang III

Ein idealtypisches Bild einer neuen Allgemeinbildung

Eine moderne Waldorfschule, die in Unter-, Mittel- und Oberstufe allgemeinbildenden praktisch-beruflichen Bildungsprozesse zu einer neuen Allgemeinbildung integriert, könnte idealtypisch so organisiert sein:

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1 Nach dem in Modellversuchen mit dem BIBB erprobten Prinzip KOKOSS.