Show Less
Restricted access

Diversität im Fokus fachdidaktischer und sonderpädagogischer Perspektiven

Inklusiven Englischunterricht planen (lernen)

Series:

Edited By Gabriele Blell and Jana Oldendörp

Inklusion stellt seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 ein vieldiskutiertes Thema in fachdidaktischen und sonderpädagogischen Diskursen dar. Auch auf hochschuldidaktischer Ebene gewinnt der Gegenstand für zukünftige (Fremdsprachen-) Lehrkräfte zunehmend an Bedeutung. Der vorliegende Band geht auf einen interdisziplinär ausgerichteten Workshop an der Leibniz Universität Hannover zurück: Vertreter*innen der Fremdsprachendidaktik und Sonderpädagogik sowie Referendar*innen und Fremdsprachenlehrkräfte unternehmen einen ersten gemeinsamen Versuch, Masterstudierende durch einen kooperativen Ansatz für verschiedene Differenzkategorien zu sensibilisieren. Darauf aufbauend werden an konkreten Fallbeispielen Ideen für einen inklusiven Englischunterricht planerisch generiert.

Show Summary Details
Restricted access

Fazit und Ausblick: Gabriele Blell und Jana Oldendörp

Gabriele Blell und Jana Oldendörp

Extract

Vor dem Hintergrund der diskutierten theoretischen Grundlagen im Band, der Konzipierung, Durchführung und gemeinsamen Evaluation des Workshops und der beschriebenen Stationen mit ihren unterschiedlichen Themensetzungen und ausgewählten Differenzkategorien sowie der erarbeiteten Unterrichtsentwürfe der Studierenden, soll ein kurzes Fazit gezogen werden. Im Sinne Timpe-Laughlin/Timpe-Laughlin (2018), dass die UDL Prinzipien in Kopplung mit angepassten Differenzierungsmaßnahmen „offer a more comprehensive approach to meeting the learning needs to all students“ (164) wird ein abschließender evaluativer Blick auf diese These geworfen. Im gleichen Sinne soll letztlich der Mehrwert von interdisziplinären Dozierenden-Teams in inklusiven Settings retrospektiv evaluiert werden – eine Größe, die ebenfalls ganz bewusst als Organisationskriterium für den beschriebenen Workshop geplant und umgesetzt wurde (siehe Blell & Oldendörp in der Einleitung zum Band).

In der einführenden Sensibilisierungsphase zum Workshop (siehe Diroll & Oldendörp in diesem Band) wurden verschiedene Stimuli (visuell, auditiv, haptisch) von den Workshopleiter*innen genutzt, um unterschiedliche Wahrnehmungsirritationen – die verschiedene Lernstörungen wie z.B. ADHS, LRS oder ASS mit sich bringen – für Studierende zuallererst emotional erfahrbar zu machen. Konstruktivistisch gesehen sind Kognition und Emotion unbedingt wichtig für jedwede Lernprozesse (Volkmann 2009: 61). Mit diesem Einstieg wurde sowohl auf die verschiedenen zu bearbeitenden Differenzkategorien als auch indirekt auf die UDL Prinzipien (verschiedene Möglichkeiten der Repräsentation von Informationen, verschiedene Möglichkeiten zur Verarbeitung von Information und Darstellung von Lernergebnisse, verschiedene Möglichkeiten der Förderung von Lernengagement und Lernmotivation) eingestimmt. Bezogen auf die beschriebenen Stationsergebnisse wurde deutlich, dass z.B....

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.