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Raumgestaltung als pädagogische Aufgabe im Elementarbereich

Legitimationskritik und Prinzipienanalyse

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Stephanie Gebert

Der Ausbau von Kindertageseinrichtungen ist eine bildungspolitische Aufgabe, welche nicht nur den Faktor Personal, sondern auch das Raumangebot und dessen pädagogische Gestaltung betrifft. Aus einer prinzipienwissenschaftlichen Perspektive heraus analysiert die Autorin sowohl grundlegende als auch praktische Gestaltungsorientierungen für den Elementarbereich, die zeigen, wie eine pädagogische Raumgestaltung im Elementarbereich umgesetzt werden kann.

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5 Prinzipienanalyse aktueller Gestaltungsorientierungen für den Elementarbereich

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Für das vorliegende Kapitel wurden nun diejenigen Gestaltungsorientierungen aus aktuellen Veröffentlichungen ausgewählt, welche unter dem für die vorliegende Arbeit verwendeten Verständnis von Bildung und pädagogischem Handeln als pädagogisch motiviert bezeichnet werden können. Diese werden im Folgenden nun hinsichtlich der vier regulativen Prinzipien nach BENNER – Anschaulichkeit, Selbsttätigkeit, Konzentration und Synthese – untersucht. Dabei werden jeweils wiederum vier verschiedene, für die Raumgestaltung relevanten Bereiche Berücksichtigung finden, nämliche die architektonische Gestaltung des Gebäudes an sich, seine innenarchitektonische Gestaltung durch die Raumgliederung und -gestaltung, die landschaftsarchitektonische Gestaltung des Außenbereichs der Einrichtung sowie die Raumausstattung durch Mobiliar und Materialien. Bei Unterthemen, zu denen kaum aktuelle Veröffentlichungen vorliegen, wurde teilweise auch auf ältere Fachliteratur zurückgegriffen, welche sich nicht explizit bestimmten elementarpädagogischen Ansätzen zuordnen lässt. Da der Elementarbereich eben nicht vollständig institutionalisiert ist und auch diejenigen Kinder betrifft, welche keine Kindertageseinrichtung besuchen, wird in Anlehnung an den historischen Teil der Arbeit an entsprechenden Stellen auch immer wieder ein Aufgreifen des Themas private Kinderzimmer erfolgen. Berücksichtigt werden dabei in erster Linie aktuelle Gestaltungsorientierungen.

Unter dem Prinzip der Anschaulichkeit ist die Darbietung von Unterrichtsgegenständen zu verstehen, welche aus der Lebenswelt der Kinder entstammen und verschiedene Sinne ansprechen, sodass diese ganzheitlich lernen können. Darüber hinaus müssen die Aufgaben, welche sich hieraus für die Kinder ergeben, auch ihrem Alter und ihrem Entwicklungsstand angemessen sein, sodass diese für sie lösbar sind. Dieses Prinzip...

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