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Motivstrukturen von Lehrerinnen und Lehrern in Innovations- und Transferkontexten

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Rico Emmrich

Vor dem Hintergrund der bisher eher strukturell orientierten schulischen Innovations- und Transferforschung wird mit dieser Arbeit der Blick auf motivationsrelevante personale Merkmale von Lehrkräften in Innovations- und Transferkontexten gerichtet und nach zugrunde liegenden Mustern gefahndet. Zu den untersuchten Merkmalen zählen innovationsbezogene Selbstwirksamkeitserwartungen, Motivationsqualitäten und Kausalitätsorientierungen der Selbstbestimmungstheorie sowie motivationale Zielorientierungen in Lern- und Leistungskontexten. Die Einzelbefunde werden auf der Grundlage Latenter Klassenanalysen (LCA) zu Motivprofilen verdichtet. Die drei beschriebenen Motivprofile der «passiven Vermeider», «Selbstbestimmten» und «Leistungsorientierten» werden in Hinblick auf ihre Bedeutung für die schulische Innovations- und Transferforschung und die Implementation von Innovationen diskutiert.

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3 KONSTRUKTION DER VARIABLEN UND FORSCHUNGSERGEBNISSE

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Der erste Abschnitt dieses Kapitels widmet sich den Voraussetzungen der Untersuchung. Dazu zählen neben der Beschreibung der allgemeinen Sample- Struktur, die Darstellung der erhobenen Hintergrundvariablen sowie allgemeine Anmerkungen zum Procedere der Variablenkonstruktion. Im Zentrum des zweiten Abschnittes steht die detaillierte Beschreibung der Konstruktion der erhobenen Variablen und das beobachtete Ant- wortverhalten. Im Einzelnen geht es dabei um die Darlegung der Skalen und deren Kennwerte, die Art der Variablen sowie die Deskription des jeweiligen Antwortverhaltens. Gezielte Interpretationen finden sich an den Stellen, an de- nen die Daten besonders auffällig anmuten und deren Deutung für die weitere Arbeit der Typenbildung grundlegend erschien. Auf vertiefte und theoretisch stark vernetzte Interpretationen wurde an dieser Stelle explizit verzichtet. Wenngleich weiterführende Analysen und Auslegungen sicherlich interessant und ergiebig wären, liegt doch der Fokus der vorliegenden Studie auf der Agg- regation der Daten in Form einer Typisierung. So bildet denn auch die Rekonstruktion einer motivationspsychologi- schen Typologie von Lehrerinnen und Lehrern in Transfer- und Innova- tionskontexten den eigentlichen Kumulationspunkt der empirischen Forschungs- arbeit (vgl. Abschnitt 3.3). Die bisher im Einzelnen vorgestellten internen (d. h. typenbildende) Merkmale werden zu Mustern verdichtet und als Typenprofile umrissen. Daran anschließend werden die gebildeten Typen mit den externen (d. h. nicht typenbildenden) Merkmalen in Beziehung gesetzt (vgl. Abschnitt 3.4). Diese Verknüpfung erfolgt auf der Basis von Hypothesen, welche aus den theo- retischen Konzeptionen und bisherigen empirischen Befunden der beobachteten Merkmale ableitbar sind. Im letzten Abschnitt wird der Blick explizit auf die BLK-Lehrerinnen und -Lehrer des...

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