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Menschsein- On Being Human

Deutsche und koreanische Studien zu Epistemologie, Anthropologie, Ethik und Politischer Philosophie- German and Korean Studies in Epistemology, Anthropology, Ethics and Political Philosophy

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Edited By Hong-Bin Lim and Georg Mohr

Die Beiträge in diesem Buch sind in transkultureller Perspektive Problemen der Epistemologie, der Anthropologie, der Ethik und der politischen Philosophie gewidmet. Unter dem Titel Menschsein – On Being Human diskutieren koreanische und deutsche Philosophen Themen der einen Welt: Universale und lokale Diskurse über Kultur und Transkulturalität im Zeitalter der Globalisierung, die Rolle der Religionen, öffentliche Rationalität, transkulturelle Gerechtigkeit und Universalität von Menschenrechten.
The contributions in this book are from a transcultural perspective and devoted to problems in epistemology, anthropology, ethics and political philosophy. Under the title Menschsein – On Being Human, Korean and German philosophers discuss topics to do with one world: universal and local discourses about culture and transculturality in the age of globalization, the role of religion, public rationality, transcultural justice, and the universality of human rights.

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Vorbemerkung 7

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7 Vorbemerkung Die Beiträge zu diesem Buch gehen auf Symposien zu Problemen der Trans- kulturalität zurück, die zwischen 2004 und 2007 in Seoul und in Bremen stattge- funden haben. Ihre Grundlage ist ein Agreement for cooperation, das zwischen der Korea University in Seoul und der Universität Bremen abgeschlossen wurde. Beide Universitäten sind Zielen verpflichtet, die mit dem Thema Transkulturali- tät in enger Verbindung stehen: Wissenschaft und Philosophie zielen – ein- gebunden in unterschiedliche Voraussetzungssysteme und zugleich transkulturell von einander lernend und sich wechselseitig beeinflussend – in der Perspektive der Demokratie, der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit auf konkrete Probleme der Gesellschaft und deren Zukunftssicherung. Grenzen zwischen zuvor scheinbar stabilen Kulturen lösen sich auf. Grenzen sind nicht länger gegeben, weder durch Nation, Ethnie, Religion und Tradition noch durch homogene Subjekt-Identitäten innerhalb von Kulturen. Kulturelle Identitäten entstehen und verändern sich aufgrund der Dynamik von Bedürfnis- sen und Interessen, Überzeugungen, Werteinstellungen und Normen. Dieser Prozess führt zum Ende der Illusion, regionale Grenzen und kulturelle Identitäten seien identisch. Die Anerkennung der Andersheit des Anderen führt zu einer produktiven Krise des Selbst und der Weltorientierung. Identitätspolitiken und vormoderne Fundamentalismen sind problematische Reaktionen auf diese Ent- wicklung. Auf der anderen Seite bekommt die Frage nach dem, was Menschen zu Menschen macht und was ihnen über alle Unterschiede hinaus gemein ist, neues Gewicht. Hieraus erklärt sich der Titel dieses Buches: Menschsein – On Human Being. Diese Frage bildet den Kontext, in dem sich...

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