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John F. Kennedy in der amerikanischen Literatur

Klaus Uellenberg

When power leads man toward arrogance, poetry reminds him of his limitations. When power narrows the areas of man’s concern, poetry reminds him of the richness and diversity of his existence. When power corrupts, poetry cleanses.
John F. Kennedy, Amherst College
Amherst, Mass., October 26 1963
Das Buch untersucht die Darstellung John Kennedys in der amerikanischen Literatur, schwerpunktmäßig in narrativen Langtexten von Anton Myrer, Vance Bourjaily, William F. Buckley Jr., Norman Mailer, Don DeLillo, Wright Morris, John Updike und William Manchester. Ergänzend werden Dramen von Barbara Garson und Wendy MacLeod sowie Lyrik von Robert Frost, John Berryman, W.H. Auden, Allen Ginsberg, Lou Reed und anderen herangezogen. Den theoretischen Bezugsrahmen bildet das Konstrukt des kollektiven Gedächtnisses. Die Ergebnisse der einzelnen Werkanalysen konvergieren in einem textübergreifenden literarischen Profil, das eine neue Perspektive auf Kennedy und Einblicke in seinen Sonderstatus im nationalen Bewusstsein eröffnet.

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Boston (Myrer, Bourjaily) - 25

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25 Boston Kennedy started to speak, coughed, cleared his throat and began again. A girl at the rear of the crowd shouted, “Louder!” and he raised his voice with an effort, frowning. Some leader. It was a terrible speech. Terrible.38 Als er sich 1946 zum ersten Mal um ein öffentliches Amt bewirbt, mischen sich bei einem seiner Auftritte im Bostoner Straßenwahlkampf vier Freunde unter die Zuhörer, um den Kandidaten, mit dem sie der gemeinsame Harvard-Hinter- grund verbindet, in Augenschein zu nehmen: “Harvard‘s hat is in the ring […] that sterling hero of Kula Golf, Beverly Hills and Miami Beach, John F. Kenne- dy is running for the Congress of the United States“ (326). Kenntnisse über ihn beschränken sich im wesentlichen auf den Inhalt von Veröffentlichungen über die Familie und über seine Auszeichnung für die Rettung von Kameraden wäh- rend des Fronteinsatzes im Pazifik. Einer der Harvardianer, Russell Currier, ist im Krieg mit ihm im Chelsea Naval Hospital zusammengetroffen, wo er selbst wegen einer Verwundung am Bein und Kennedy aufgrund einer Verschlimme- rung seines Rückenleidens bei der Hilfsaktion im Kula Golf behandelt wurde. Die Bemerkung, Kennedy habe bei der Navy der Beiname “Shafty“ angehangen, weil er mit Hilfe des väterlichen Einflusses von einer leichten Position auf den verantwortungsvolleren Befehl eines Patroullien-Boot-Kommandanten “gehe- belt“ worden sei, schürt Distanz und Vorbehalte gegenüber dem Aspiranten. Sein angeblich gutes Aussehen spricht Russ ihm ab: “I‘m damned if I think he‘s so much on...

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