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Wege in den SprachRaum

Methodische Herausforderungen linguistischer Forschung

Edited By Sabrina Braukmeier, Julia Burkhardt and Fleur Pfeifer

Methoden sind Dreh- und Angelpunkt jedes Forschungsprojektes. In jeder Phase von der Datenerhebung bis zur Präsentation der Ergebnisse sind methodische Entscheidungen zentral. In der Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses spielen gerade empirische Methoden viel zu selten eine Rolle. Ziel des interdisziplinären Nachwuchskolloquiums Empirische Methoden bei der Untersuchung von SprachRäumen in Leipzig war es, methodische Fragen und Probleme in der linguistischen Forschung einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Der daraus hervorgegangene Band vereint Beiträge von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen, die die methodischen Herausforderungen der Korpus- und Diskursanalyse, der Verwendung von Interviews und der Sprachkartographie aufzeigen.

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Vorwort

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von Elisabeth Burr Der vorliegende Band „Wege in den SprachRaum – Methodische Herausforde- rungen linguistischer Forschung“ kann in vielfältiger Hinsicht als Teil einer ganzheitlichen Nachwuchsförderung gelten. Die Gelegenheit hierzu ist an erster Stelle der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) zu verdanken, die das Angebot, ihre 40. Jahrestagung 2010 an der Universität Leipzig auszurichten, angenommen hat. Als dann mit SprachRäume das Rahmenthema der Tagung feststand, schien es nur konsequent der Tagung ein internationales und interdis- ziplinäres Nachwuchskolloquium voranzustellen, das sich mit empirischen Me- thoden bei der Untersuchung von SprachRäumen beschäftigt. Empirische Me- thoden spielen schließlich nicht nur bei der Untersuchung der Fragestellungen, denen sich die Angewandte Linguistik widmet, generell eine zentrale Rolle, sondern gerade auch, wenn es um die Untersuchung von SprachRäumen und de- ren verschiedene Ausprägungen geht. Zudem hat der wissenschaftliche Nach- wuchs allgemein ein großes Interesse an empirischen Untersuchungen, bringt aber oft wenig Methodenkompetenz mit, weil Methoden in den an den meisten Universitäten in Deutschland und anderen Ländern angebotenen Studiengängen eher eine untergeordnete Rolle spielen. Auch ist die Vereinzelung unter den Nachwuchswissenschaftler_innen noch immer sehr stark und Möglichkeiten mit anderen über Probleme, die bei der Anwendung bestimmter Methoden auftreten, zu diskutieren und Fragen nach der Interpretation von empirisch erhobenen Da- ten zu stellen, sind überaus rar. Auch wissenschaftliche Tagungen können diesen Mangel an Austausch nicht ausgleichen, da die Methoden selbst oder Fragen der Interpretation von Daten viel zu selten in ihrem Zentrum...

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