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Die qualifizierte Belehrung bei Verfahrensverstößen im Strafprozess

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Ulrich Barthelme

Anhand verschiedener Rechtsinstitute des Strafprozessrechts und verwandter Nebengebiete wird in dieser Arbeit nach einer allgemein gültigen Ableitungsbasis für die Pflicht zur Erteilung einer erweiterten Beschuldigtenbelehrung gesucht. Die Pflicht zur Erteilung einer solchen Belehrung ergibt sich nach einem Verstoß gegen die Vorschrift des § 136 Abs. l StPO, des § 136 a StPO, gegen die Belehrungsvorschrift des § 52 Abs. 3 S. l StPO. Gefordert werden überdies Hinweispflichten auf die Freiheit des Rechtsmittelverzichts nach einer Absprache, beim Übergang von der informatorischen Befragung zur Vernehmung sowie auf die Rechtswidrigkeit einer Hausdurchsuchung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage nach dem Bestehen eines Beweisverwertungsverbots nach einer rechtswidrigen Hausdurchsuchung.

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Inhaltsverzeichnis 9

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9Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis .................................................................................. 17 Einleitung ........................................................................................................ 19 1. Kapitel: Begriff und Entwicklung der „qualifizierten Belehrung“ ........... 21 A. Der Begriff der „qualifizierten Belehrung“ ............................................... 21 B. Die Entwicklung des Rechtsinstituts der qualifizierten Belehrung .......... 22 I. Die qualifizierte Belehrung nach einem Verstoß gegen die Belehrungsvorschrift des § 136 I 2 StPO ...................................... 23 1. Die frühe Rechtsprechung .............................................................. 23 a) BGHSt 22, S. 129 ff. ................................................................... 23 b) BGHSt 22, S. 170 ff. ................................................................... 25 2. Die heutige Rechtsprechung ........................................................... 26 a) BGHSt 38, S. 214 ff. .................................................................... 26 b) AG Hann. Münden ..................................................................... 28 c) Resumeé der Entwicklung der Rechtsprechung zur Belehrung ............................................................................ 29 3. Die Ansicht der Literatur ................................................................ 31 4. Eigene Stellungnahme .................................................................... 32 II. Die qualifizierte Belehrung nach einem Verstoß gegen § 136 a I StPO ...................................................................................... 33 1. Die Ansicht der Rechtsprechung .................................................... 33 a) LG Dortmund, NStZ 1997, S. 356 f. ........................................... 33 b) „Der Fall Daschner“, StV 2003, S. 325 ff. .................................. 35 2. Die Ansicht der Literatur ................................................................ 36 3. Eigene Stellungnahme .................................................................... 37 III. Die qualifizierte Belehrung nach einem Verstoß gegen die Belehrungsvorschrift des § 52 III 1 StPO ..................................... 37 1. Die Belehrungspflicht des § 52 III 1 StPO ..................................... 38 2. Folge der Verletzung der Belehrungsvorschrift ............................. 38 3. Heilung des Verwertungsverbots ................................................... 38 a) Heilung des Verwertungsverbots durch Nachholung der Belehrung oder durch qualifizierte Belehrung? .................. 39 aa) Die Ansicht der Rechtsprechung ......................................... 39 10 bb) Zwischenergebnis ................................................................ 41 cc) Die Ansicht der Literatur ..................................................... 41 b) Zwischenergebnis ....................................................................... 42 4. Der Übergang von der Zeugen- zur Beschuldigtenvernehmung ............................................................. 42 5. Eigene Stellungnahme .................................................................... 43 IV. Die qualifizierte Belehrung über die Freiheit des Rechtsmittelverzichts nach Absprache ......................................... 44 1. Die frühe...

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