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Wege aus der Kommunalverschuldung

Eine Untersuchung zur Erzielung von Fühlbarkeit im Gemeindefinanzsystem

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Dennis Sander

Die Staatschuldenkrise im Euroraum lenkt zurzeit davon ab, dass auch die deutschen Gebietskörperschaften in einer Schuldenkrise stecken. Diese Arbeit enthält Überlegungen, wie die Gemeinden künftig vor einer Verschuldensspirale zu bewahren sind. Die Chance zu strukturellen Veränderungen im System der Gemeindefinanzierung ist vom Gesetzgeber bisher nicht genutzt worden. Dies ist misslich, da der Bürger vor Ort in der Lage ist, einen Bezug zwischen den gezahlten Abgaben und den dafür empfangenen Leistungen der Kommune herzustellen. Mit den Worten des preußischen Finanzministers Popitz fehlt es an einer großen «Gemeindepersonalsteuer». Der Autor befürwortet die Einführung einer Gemeindeeinkommensteuer in Form eines Hebesatzrechts auf die staatliche Einkommensteuer, die den bisherigen Gemeindeanteil an jener Steuer ersetzt.

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Inhaltsübersicht

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Einleitung ......................................................................................................... 17 1. Teil: Befund zur Kommunalverschuldung .................................................. 19 § 1 Ist-Zustand der kommunalen Haushalte .................................................... 19 § 2 Ursachen der kommunalen Haushaltsdefizite ........................................... 22 § 3 Herausforderungen für die Kommunen .................................................... 23 § 4 Zwischenergebnis ...................................................................................... 24 2. Teil: Einnahmequellen der Kommunen ....................................................... 27 § 1 Derivative Einnahmequellen ..................................................................... 27 § 2 Originäre Einnahmequellen kraft öffentlichen Rechts ............................. 53 § 3 Originäre Einnahmequellen privatwirtschaftlicher Natur ........................ 138 § 4 Informationszugang für Bürger ................................................................. 143 § 5 Der Verkauf von „Tafelsilber“ und die Aufnahme von Schulden ............. 144 § 6 Stellungnahme zu den Einnahmequellen insgesamt ................................. 146 3. Teil: Die Gemeindefinanzen in der politischen Diskussion ........................ 149 § 1 Hintergründe .............................................................................................. 149 § 2 Gegenstand der politischen Auseinandersetzung ..................................... 150 § 3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede ......................................................... 154 4. Teil: Die Erzielung von Fühlbarkeit im System der Gemeindesteuern ....... 157 § 1 Einführung einer selbstständigen einkommensbezogenen Gemeindesteuer ......................................................................................... 157 § 2 Kommunale Mitbestimmungsrechte an Steuern ....................................... 160 § 3 Ausgestaltung einer an die staatliche Einkommensteuer anknüpfenden Gemeindeeinkommensteuer ...................................................................... 168 § 4 Das Projekt „Kommunaler Bürgerhaushalt“ ............................................. 189 § 5 Zusammenfassung ..................................................................................... 191 5. Teil: Die Ausgabenseite ............................................................................... 197 § 1 Einführung des Konnexitätsprinzips auf Landes- und gewissermaßen auf Bundesebene ........................................................................................ 197 § 2 Grundzüge des kommunalen Haushaltsrechts .......................................... 199 10 Inhaltsübersicht § 3 Das Neue kommunale Finanzmanagement ............................................... 200 6. Teil: Behandlung der Altlasten .................................................................... 203 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick ............................................ 207 Literaturverzeichnis ......................................................................................... 215 Fundstellen im Internet .................................................................................... 229

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