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Schreib- und Textroutinen

Theorie, Erwerb und didaktisch-mediale Modellierung

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Edited By Helmuth Feilke and Katrin Lehnen

Herkömmlich wird sprachliche Routine gern mit Gleichförmigkeit, Bequemlichkeit und auch Entlastung von wiederkehrenden kommunikativen Aufgaben gleichgesetzt. Als Mittel der Strukturbildung ist ihre Bedeutung kaum bedacht. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Routinen gerade auch im Schriftlichen die Grundlage bilden für die Eröffnung von Spielräumen des sprachlichen Handelns – sowohl in der Textproduktion als auch in der Textrezeption. Die Beiträge des Bandes argumentieren für ein sozial intelligibles Konzept sprachlicher Routine. Der thematische Fokus richtet sich auf Routine im Schreiben und Routine in Texten. Im Zentrum stehen Theorie und Begrifflichkeit literaler Routine, Erwerb und Aufbau von Schreib- und Textroutinen im Spracherwerb vom ersten Schuljahr bis hin zu Studierenden sowie didaktisch-mediale Modellierungen von Routinen für die Stützung des Erwerbs auch in E-Learning-Szenarien.

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Inhaltsverzeichnis

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IX Inhaltsverzeichnis Helmuth Feilke Was sind Textroutinen? Zur Theorie und Methodik des Forschungsfeldes ......... 1 Katrin Lehnen Erwerb wissenschaftlicher Textroutinen........................................................... 33 Martin Steinseifer Schreiben im Kontroversen-Labor. Konzeption und Realisierung einer computerbasierten Lernumgebung für das wissenschaftliche Schreiben ........... 61 Antje Proske Können computerbaiserte Trainingsaufgaben Text- und Schreibroutinen beim wissenschaftlichen Schreiben fördern? .................................................... 83 Monika Dannerer Routiniert vom ersten bis zum letzten Satz? - Die Rolle von Textroutinen in der Erzählentwicklung von Jugendlichen ................................................... 101 Olaf Gätje/Sara Rezat/Torsten Steinhoff Positionierung. Zur Entwicklung des Gebrauchs modalisierender Prozeduren in argumentativen Texten von Schülern und Studenten ............... 125 Jan Weisberg IF Routine THEN Fluss ELSE Problem - Überlegungen zu Schreibflüssigkeit und Schreibroutine ......................................................................................... 155 Jörg Jost Textroutinen und Kontextualisierungshinweise.............................................. 195 Daniel Perrin „La voie tranquille“ Routine und Emergenz in Formulierungsprozessen als Service public ........... 215

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