Show Less

Die freiwillige Streitschlichtung vor Gütestellen

Ein neuer Anwendungsbereich für die außergerichtliche Mediation

Series:

Anne Löhner

Alternative Streitbeilegungsverfahren wie die Mediation sollen in Deutschland nach Wunsch des Gesetzgebers verstärkt eingesetzt werden, um die Justiz zu entlasten und den Zugang zum Recht zu verbessern. Dieses Ziel soll mithilfe verschiedener rechtlicher Instrumente erreicht werden. Wenig Erfolg war dabei bislang der obligatorischen außergerichtlichen Streitschlichtung nach §15a EGZPO beschieden, die der Gesetzgeber 1999 wiederbelebte. Diese Arbeit untersucht, inwieweit die ursprünglich für zwingende Verfahren eingerichtete Gütestelleninfrastruktur für freiwillige Verfahren wie die Mediation genutzt wird, und in welchem rechtlichen Rahmen dies geschieht. Dabei werden insbesondere die Verjährungshemmung, Vollstreckbarkeit von Gütestellenvergleichen sowie die Kosten thematisiert.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsübersicht

Extract

Inhaltsverzeichnis .............................................................................................. XI Abkürzungsverzeichnis .................................................................................. XIX 1. Kapitel: Einführung ........................................................................................ 1 A. Einleitung .............................................................................................. 1 B. Gang der Untersuchung ............................................................................ 4 C. Terminologie ............................................................................................ 6 D. Historische Entwicklung ........................................................................ 19 E. Ergebnisse zum 1. Kapitel ...................................................................... 43 2. Kapitel: Gütestellen in Deutschland ............................................................ 45 A. Die Regelung in § 15a EGZPO .............................................................. 45 B. Umsetzung von § 15a EGZPO durch die Länder ................................... 49 C. Entwicklung in den übrigen Bundesländern ........................................... 68 D. Kritik an der obligatorischen Streitschlichtung ...................................... 69 E. Auswahl der Schlichtungsperson ............................................................ 72 F. Ergebnisse zum 2. Kapitel ...................................................................... 88 3. Kapitel: Empirische Untersuchungen ......................................................... 91 A. Forschungsprojekt in Bayern ................................................................. 91 B. Eigene Untersuchung .............................................................................. 95 C. Ergebnis zum 3. Kapitel ....................................................................... 102 4. Kapitel: Rechtliche Rahmenbedingungen ................................................ 103 A. Verjährung .......................................................................................... 103 B. Vollstreckbarkeit von Gütestellenvergleichen ..................................... 132 C. Kosten der freiwilligen Gütestellenschlichtung ................................... 156 D. Ergebnisse zum 4. Kapitel .................................................................... 172 5. Kapitel: Anforderungen an das Verfahren ............................................... 175 A. Faires Verfahren und obligatorische Schlichtung ................................ 175 B. Übertragbarkeit auf die freiwillige Schlichtung? ................................. 179 C. Grundsätze für freiwillige ADR-Verfahren .......................................... 180 Ergebnisse ........................................................................................................ 201 Literaturverzeichnis ..................................................................................... XXV Anhang: Fragebogen .................................................................................. XLVII

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.