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Whistleblowing in Deutschland und Großbritannien

Ein Vergleich anhand der Umsetzung von Art. 11 Abs. 1 und 6 RL 89/391 EWG

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Ulrich Beyer

Das Thema Whistleblowing ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Literatur und Rechtsprechung sowie der breiten Öffentlichkeit gerückt. Verantwortlich hierfür sind eine Reihe von Deutschland erschütternden Skandalen, wie das Zugunglück in Eschede, der Gammelfleischskandal oder die Schmiergeldaffäre bei Siemens. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass in letzter Zeit viel über Whistleblowing geschrieben worden ist, sowohl aus juristischer als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Noch nicht eingehend untersucht wurde dabei eine der wenigen gesetzlichen Whistleblowingregelungen, die sich im deutschen Arbeitsschutzrecht finden lässt, nämlich der auf Art. 11 Abs. 1 und 6 RL 89/391 EWG zurückgehende § 17 Abs. 1 und 2 ArbSchG. Dem soll sich diese Arbeit widmen.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis.......................................................................................................... 19 A Einführung...................................................................................................................... 25 I. Whistleblowing in der gesellschaftlichen Diskussion............................................... 25 II. Ausgangsfall.............................................................................................................. 26 III. Der Begriff Whistleblowing...................................................................................... 27 IV. Folgen von Whistleblowing ...................................................................................... 28 V. Ziel der Arbeit und Darstellungsweise...................................................................... 29 B Art 11 RL 89/391 EWG ................................................................................................. 31 I. Einleitung .................................................................................................................. 31 1.) Die „command and control“ Gesetzgebung Großbritanniens .............................. 31 2.) Die anschließende europäische Entwicklung....................................................... 33 3.) Die Entwicklung von RL 89/391 EWG ............................................................... 35 4.) Art. 31 der Europäischen Grundrechtscharta ....................................................... 37 5.) Art. 118a EWGV als geeignete Kompetenzgrundlage......................................... 38 II. Erwägungsgründe...................................................................................................... 39 III. Anwendungsbereich von Art. 11 Abs. 1 und 6 RL 89/391 EWG............................. 40 1.) Sachlicher Anwendungsbereich ........................................................................... 40 2.) Personeller Anwendungsbereich .......................................................................... 41 3.) Inhalt und Anforderungen von Art. 11 Abs. 1 und 6 RL 89/391 EWG............... 41 C Die deutsche Umsetzung von Art. 11 Abs. 1 und 6 RL 89/391 EWG ........................ 43 I. Der Umsetzungsprozess ............................................................................................ 43 II. § 17 ArbSchG............................................................................................................ 44 1.) Sachlicher Anwendungsbereich ........................................................................... 45 2.) Personeller Anwendungsbereich .......................................................................... 45 3.) Der Tatbestand des § 17 Abs. 1 ArbSchG ........................................................... 46 a) Umsetzungsdefizit ............................................................................................ 47 b) Das innerbetriebliche Vorschlagsrecht............................................................. 47 c) Die Ausnahmen des Beamtentums................................................................... 48 10 4.) Der Tatbestand des § 17 Abs. 2 ArbSchG ........................................................... 48 a) Notwendigkeit und Umfang eines innerbetrieblichen Vorverfahrens.............. 49 b) Anforderungen an das Vorliegen einer Gefahr ................................................ 50 c) Gefährdung Dritter ........................................................................................... 50 d) Identifizierung der zuständigen Beschwerdebehörde ...................................... 51 e) Das Benachteiligungsverbot nach § 17 Abs. 2 S. 2 ArbSchG ......................... 51 aa) Entgeltkürzung ............................................................................................. 51 bb) Beweislast..................................................................................................... 52 f) Zwischenergebnis............................................................................................. 53 D Die britische Umsetzung von Art. 11 Abs. 1 und...

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