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Orthographieleistungsprofile von Lerngruppen der frühen Sekundarstufe I

Befunde – Kontexte – Folgerungen

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Ina Karg

In diesem Buch werden Orthographieleistungen in Diktaten und Aufsätzen von sechs Lerngruppen der 5. und 6. Jahrgangsstufe untersucht. Die Befunde aus den quantitativen und qualitativen Analysen werden vor dem Hintergrund von Orthographieerwerbsmodellen und fachdidaktischen Aussagen zum Rechtschreibunterricht diskutiert. Einen weiteren Kontext bietet die Darstellung der gegenwärtigen Situation der Orthographie in der Öffentlichkeit nach den Turbulenzen der neuen Reform. Schließlich wird aufgezeigt, welche konkreten Programme für bestimmte Erscheinungsbilder in einer Lerngruppe förderlich sein können. Dies bedeutet, dass auch Lehrkräfte dieses Buch als Instrument für entsprechende Analysen und Akzentuierungen im Unterricht mit ihren Lerngruppen einsetzen können.

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9 Anhang

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9.1 Die Diktate der Lerngruppen LG1/Dl: Computer Nicht nur in Finnen gibt es heute Computer. Auch Schüler und Schülerinnen haben längst die Nützlichkeit dieser Rechner erkannt. Die eignen sich nämlich nicht nur zum Spielen, sondern man kann mit ihnen auch sehr gut Texte schreiben. Es gibt sogar Computerprogramme, die ei­ nem Schreiber beim Erkennen von Rechtschreibfehlern behilflich sind. In Zukunft wird also das Schreiben von Briefen und anderen Texten einfacher. Kann man also in der Schule nicht auf das langweilige Üben der Rechtschreibung verzichten? Bei den Diktaten gibt es dann kaum noch Schwierigkeiten. Die Eigenschaft des Computers, falsch geschriebene Wörter zu unterstreichen, ist fiir jeden Schüler etwas Erfreuliches. Aller­ dings muss man beim Lesen aufPassen, damit man nichts Unterstrichenes übersieht. Beim Schreiben muss sich auch niemand mehr um Sauberkeit bemühen, denn die Schrift ist immer in Ordnung. ( 128 Wörter; Substantivierung) LG2/D2: Der aufmerksame Hund Beim Spielen am Stadtrand war plötzlich der zehn Jahre alte Anton verschwunden. Er schien wie vom Erdboden verschluckt. In der Dämmerung war der Junge in einen alten Brunnen­ schacht gerutscht. Niemand hörte sein Schreien. Nur ein kleiner Hund bemerkte das Unglück und erregte durch sein lautes Bellen die Aufmerksamkeit seines Besitzers. Dieser löste die Leine und der Kleine sprang mit raschen Sätzen zum Brunnenrand. Der Mann folgte ihm und hörte das Weinen des Jungen. Mit der Hilfe eines anderen Passanten ließ er einen Strick hin­ unter und nach drei Versuchen...

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